Arbeitslosigkeit: Bures - SPÖ hat klares Programm für Konjunktur und Beschäftigung

Wien (SK) "Eine Regierung, die sich so beharrlich weigert,
den Ernst der Lage am Arbeitsmarkt zu erkennen, muss abgewählt werden", sagte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures. "Die Regierung Schüssel kümmert sich nicht um das Schicksal von 214.000 Arbeitslosen, sie sieht tatenlos zu, wie diese Zahl auf über 300.000 steigt", so Bures am Donnerstag. Die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin erklärte an die Adresse von Kanzler Schüssel und Arbeitsminister Bartenstein: "Man kann den Arbeitsmarkt weder gesundbeten noch gesundjammern. Was nötig ist, ist ein klares Programm zur Belebung der Konjunktur: mehr Kaufkraft, Förderung von Investitionen, Ausbau der Infrastruktur." Bures fügte hinzu: "Die Regierung Schüssel ist dazu leider nicht fähig. Die SPÖ hat dieses Programm." ****

"Das Einzige, was von der Schüssel-ÖVP zu erwarten ist, sind verzweifelte Versuche, die dramatische Lage am Arbeitsmarkt zu leugnen und die Experten, die vor einem weiteren Ansteigen der Arbeitslosenzahlen warnen, unter Druck zu setzen und zu denunzieren", so Bures zu den Angriffen der ÖVP gegen die Arbeiterkammer.

Tatsächlich ist die Arbeitslosigkeit höher als in den späten 90er Jahren, wenn man die 42.000 Arbeitslosen, die sich derzeit in Schulungen beim AMS befinden, dazu zählt. In den Jahren 1996 bis 1998 waren im Oktober nie mehr als 25.233 Arbeitssuchende in AMS-Schulungen. "Und auch bei den Beschäftigtenzahlen versucht die Regierung die Statistiken mit den Kindergeldbezieherinnen zu schönen", merkte Bures hier an. "Die traurige Wahrheit ist, auch die Beschäftigung geht zurück." (Schluss) wf

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