Konflikt zwischen Reisebüros und Fluglinien

Rossmann: "Biete einmal mehr an, als Vermittlerin tätig zu werden!"

Wien (BMWA/OTS) - Staatssekretärin Mares Rossmann verfolgt derzeit mit Sorge den Konflikt zwischen Reisebüros und Fluglinien, im Speziellen die Entwicklung des Bonifikationssystems der Austrian Airlines Gruppe betreffend. In monatelangen Verhandlungen ist es nicht gelungen, einen akzeptablen Kompromiss im Verhältnis mit den Reisebüros zu finden, die traditionell ca. 85% aller Flugtickets in Österreich ausstellen. ***

Rossmann stellt fest, dass die Distributionskosten in Höhe von rund 150 Mio. Euro pro Jahr auf keinen Fall auf den Konsumenten abgewälzt werden sollen. Diesbezügliche Vorstöße der Fluglinien seien grundsätzlich abzulehnen.

Das Reisebüro als objektiver Berater des Konsumenten müsse erhalten bleiben und die Fluglinien hätten einen Weg zu finden, die Erstellungskosten eines Flugtickets von etwa 45 Euro in der normalen kaufmännischen Kalkulation unterzubringen.

Rossmanns Angebot an die Konfliktparteien: "Ich stehe gerne als Vermittlerin zur Verfügung!" (Schluss) bxf

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