Bures appelliert an ÖVP, weniger "lustig" zu sein

Stilunsicherheit zieht sich vom ÖVP-Obmann bis zur JVP durch

Wien (SK) Mit dem dringenden Appell, weniger "lustig" zu sein und endlich zu einem fairen Wahlkampfstil zu finden, wandte sich Doris Bures, Bundesgeschäftsführerin und Wahlkampfleiterin der SPÖ, an die ÖVP. Jüngstes Beispiel für den untergriffigen Wahlkampfstil ist ein gefälschtes Koalitionsabkommen zwischen SPÖ und Grünen, das die eindeutige Handschrift der ÖVP trage und das derzeit an verschiedene Personen verschickt werde. "Unter schwarzem Humor haben wir bisher etwas anderes verstanden. Und wenn das Ihr Verständnis von Humor ist, dann bitte ich darum, in Zukunft weniger 'lustig' zu sein", so Bures in Richtung ÖVP. Die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin betonte außerdem, dass sich diese Stilunsicherheit offensichtlich vom Obmann der ÖVP - erinnert sei nur an Schüssels "King-Kong-Sager" -bis zu den Jungendverbänden in der Volkspartei durchziehe. ****

Das gefälschte rot-grüne Koalitionsübereinkommen, das natürlich jeglicher Grundlage entbehrt, ist nach der von der Jungen ÖVP gefälschten Internetseite der SPÖ, die vor Beleidigungen und Unterstellungen nur so strotzt, diese Woche bereits der zweite Fehltritt der ÖVP im Wahlkampf, so die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Bures empfiehlt darum der ÖVP, von den Rangermethoden, mit denen die ÖVP in den 70er-Jahren versucht hatte, die Kreisky-SPÖ zu diffamieren, Abstand zu nehmen und zum Fairplay zurückzukehren.(Schluss) cs

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