VP-Marek: SPÖ-Vorschlag ‘Recht auf Teilzeit nach der Karenz‘ benachteiligt Frauen

Wien (31.10.2002) – "Die SPÖ-Vorschläge ‘Recht auf Teilzeit nach der Karenz‘ sowie das ‘Rückkehrrecht in Vollzeit beim Schuleintritt des Kindes‘ stellen eine Erschwernis für Frauen am Arbeitsmarkt dar", so Christine Marek, Landesparteiobmann Stellvertreterin und ÖVP-Wien Kandidatin zur Nationalratswahl. "Das ist vergleichbar mit einer Einbahnstraße. Frauen hätten dann noch mehr Schwierigkeiten, in Führungspositionen zu gelangen. Und welcher Arbeitgeber ist daran interessiert, zwei Halbtagskräfte statt einer Ganztagskraft einzustellen?" ****

Für Unternehmen steht immer noch das betriebswirtschaftliche Interesse im Vordergrund. Und daher sollten laut Marek für diese Anreize geschaffen werden, Unterstützungen für MitarbeiterInnen für Betreuungseinrichtungen zu gewähren. Dazu gehören:
Kinderbetreuungsangebote verschiedener Art ebenso wie flexible Arbeitszeitangebote, die den Bedürfnissen der Eltern entgegenkommen.

"Kinderbetreuung ist kein Privatvergnügen", so Marek. "Deshalb müssen die Kosten dafür steuerlich berücksichtigt werden. Das betrifft nicht nur eine kleine elitäre Schicht, sondern den breiten Mittelstand. Außerdem sollten gezielt Angebote für Unternehmen wie z. B. "Audit Familie und Beruf" gefördert werden um einen Umdenkprozess in den Unternehmen zu erreichen", erklärt Marek abschließend. (Schluss)

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