Brauner: Die Wende zum Schlechteren muss beendet werden

Für ein Gesundheitssystem, für das man keine Kreditkarte braucht

Wien (FSG). "Wir haben das bessere Programm und wir haben den besseren Spitzenkandidaten", stellte Stadträtin Mag. Renate Brauner bei der FSG-Konferenz heute Nachmittag in Vertretung des erkrankten Wiener Bürgermeisters Michael Häupl im Wiener Kongresshaus fest. Kein Arbeitnehmer kann Schwarz oder Blau wählen, denn wir haben seit dem Jahre 1945 die höchste Arbeitslosigkeit.++++

Diese schwarz-blaue Chaospolitik muss weg. Auch keine Frau könne die ÖVP oder die FPÖ wählen, denn die Koalitionsregierung habe Arbeitsplätze für die Frauen verhindert und auch nichts für Betreuungseinrichtungen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie getan.

Keine Familie mit Kindern könne Schwarz oder Blau wählen, denn die Jugend findet keine Arbeitsplätze. "Damit raubt man der Jugend die Zukunft", sagte Brauner. Kein Student, so Brauner weiter, könne ÖVP oder FPÖ wählen und erinnerte an die Einführung der Studiengebühren und jeder der krank ist, wird sich daran erinnern, dass von der Koalitionsregierung, die Ambulanzgebühren und die Unfallrentenbesteuerung eingeführt wurde. Und schließlich könne niemand, der ein Herz hat, ÖVP oder FPÖ wählen, denn man habe den Ärmsten noch etwas weggenommen und auch Kranke und PensionistInnen bestraft. "Es war eine Wende - aber eine Wende zum Schlechteren. Dem muss nun ein Ende gesetzt werden", so Brauner.

Die SozialdemokratInnen stünden hingegen für soziale Sicherheit, für ein Gesundheitssystem, für das man keine Kreditkarte brauche, für Bildung, die allen zugängig ist, für Beschäftigung und ein zukunftsorientiertes Sozialsystem. "Das ist nur mit einer Bundesregierung möglich, an deren Spitze Bundeskanzler Gusenbauer steht", sagte Brauner abschließend. (ew)

FSG, 30. Oktober 2002 Nr. 097
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