VSStÖ an Graf: Die Welt sieht anders aus!

Schiessl: FPÖ hat sich von Wirklichkeit entfernt

Wien (SK) Scharfe Kritik an den heutigen Aussagen von FPÖ-Wissenschaftssprecher Martin Graf übt der Verband Sozialistischer StudentInnen. Graf hat sich für die 'Priviliegierung' der ProfessorInnen gegenüber den Studierenden in akademischen Gremien ausgesprochen. Jetzt, nach dem Beschluss des UG 2002, sieht Graf nun "keine Schlechterstellung" der Studierenden. "Graf weiß nicht, wovon er spricht: Die Beseitigung der Mitbestimmung bei der Auswahl von ProfessorInnen und Studiendekan schwächt die Position der StudentInnen ganz deutlich", so VSStÖ-Vorsitzende Eva Schiessl Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Wie weit sich die FPÖ mittlerweile von der Wirklichkeit entfernt hat, zeigt sich daran, dass der "Knittelfelder" Graf von einer Handvoll FPÖ-Studierenden, die bundesweit stolze drei Prozent der Stimmen und auf der Uni Wien nicht einmal ein Mandat im Studierendenparlament erreicht haben, auf die gesamte StudentInnenschaft schließt", so Schiessl. "Der Olympia-Burschenschafter hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er die ÖH gerne abschaffen würde. Graf hat offenbar prinzipiell ein Problem mit demokratischen Strukturen."

"Es überrascht uns nicht, dass Graf in seiner Studierenden-Splittergruppe RFS ein paar Menschen findet, die Studiengebühren und das UG 2002 toll finden. Abseits der Burschenschafterbuden sieht die Welt aber anders aus. Die Mehrheit der StudentInnen will die Rücknahme der Studiengebühren und das Aussetzen des UG 2002 für eine wirkliche Reform der Unis", so Schiessl abschließend. (Schluss) ps/mm

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