Die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit informiert: Lebensmittel werden laufend kontrolliert

Wien (OTS) - In Österreich werden Obst und Gemüse aus dem In- und Ausland laufend auf Rückstände von Pestiziden überprüft. Gerade jetzt läuft wieder eine Aktion des Bundesministers für Soziale Sicherheit und Generationen in allen Bundesländern. Österreichische Konsumenten können sich der Qualität Lebensmittel sicher sein. Dies geht eindeutig aus den Untersuchungen der Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit hervor.

Die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit untersucht seit Jahren regelmäßig und auch schwerpunktmäßig saisonale Obst- und Gemüseproben. Diese werden von den Ländern (Marktämtern) nach statistischen Richtlinien gezogen und der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit zur Untersuchung übergeben.

Dieses Jahr wurden bereits 2.427 Proben auf Pestizide analysiert.

Sobald Untersuchungen eine Überschreitung der Grenzwerte feststellen sollten, wird das Amt der zuständigen Landesregierung informiert und von dort aus Anzeige erstattet.

Rückstände und Metaboliten von Pflanzenschutzmitteln werden in vielen Proben gefunden, die freilich weit unter den erlaubten Höchstwerten. In Österreich werden etwa an 4 % der untersuchten Proben Grenzwertüberschreitungen festgestellt und zur Anzeige gebracht, 96 % der untersuchten Lebensmittel sind somit einwandfrei.

Diese Höchstwerte schützen den Österreichischen Konsumenten vor hohen Pflanzenschutzmittelrückständen. Gesundheitliche Beeinträchtigungen sind erst bei deutlich über dem Höchstwert gelegenen Aufnahmen - und das über eine längere Zeit - zu erwarten. Eine geringfügige Überschreitung des Höchstwertes bedeutet nicht zwangsläufig, dass eine Gesundheitsgefährdung gegeben ist.

Die Sicherheitsreserve bei der Höchstwertfestlegung wird von Fachleuten aus allen europäischen Ländern wie folgt festgelegt:

- NON EFFECT LEVEL = der Level, der nach langen Versuchsreihen keine gesundheitlichen Veränderungen mit sich bringt und entspricht etwa 1/1000 der Menge, welche eine Gefahr für den Organismus darstellt.

- 1/100 davon wird als ADI bezeichnet (Acceptable daily intake) = Akzeptierbare tägliche Aufnahme über die gesamte Lebenszeit.

Daraus wird erst der gesetzliche Höchstwert festgelegt, welcher die Grundlage für die Beurteilung durch die AGES und deren Kontrollore bildet.

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Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH
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