Stummvoll: SPÖ-Strategie heißt, "Vorwärts Genossen, zurück!"

Sollen Steuerzahler ÖIAG-Schulden zahlen? - Kernaktionäre sollen Private sei, nicht der Staat

Wien, 30. Oktober 2002 (ÖVP-PK) "Die SPÖ-Strategie lautet ganz offenbar 'Vorwärts Genossen, zurück'", sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Finanzsprecher Abg.z.NR Dr. Günter Stummvoll zu den Aussagen von Rudolf Edlinger zur ÖIAG. "Die Sozialisten signalisieren einen Rückfall in Zeiten der alten Verstaatlichten-Industrie, die Österreich enorme Schulden und zigtausende Arbeitslose beschert hat", kritisierte Stummvoll. ****

Die Privatisierung der letzten zweieinhalb Jahre sei dagegen "eine einzigartige Erfolgsstory" gewesen: "Aus defizitären Staatsbetrieben wurden gewinnorientierte, attraktive und börsennotierte Unternehmen", betonte Stummvoll. Mit den Privatisierungserlösen habe man die ÖIAG-Schulden von rund sechs Milliarden Euro auf rund zwei Milliarden Euro reduziert.

"Diesen erfolgreichen Weg wird die Volkspartei weitergehen, denn die Alternative wäre, dass die Steuerzahler die ÖIAG-Schulden zahlen müssen", so Stummvoll. Einer österreichischen Kernaktionärs-Idee könne er durchaus etwas abgewinnen, "aber die Kernaktionäre sollen Private sein und nicht der Staat", schloss Stummvoll.

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