GRAF: Studenten für rasche Umsetzung des Universitätsgesetzes 2002

Studenten fordern dringende Novellierung des Hochschulgesetzes

Wien, 2002-10-30 (fpd) - Das Universitätsgesetz 2002 war gestern im Juridicum der Universität Wien das Hauptthema. Die vom RFS initiierte Veranstaltung war außergewöhnlich gut besucht, im Hörsaal wie auch am Podium mit Univ. Prof. DDr. Johannes Michael Rainer (Salzburg), BR Univ. Prof. Dr. Peter Böhm und nicht zuletzt der freiheitliche Chefverhandler UG 2002 der Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses Abg. Dr. Martin Graf ***

Die Studenten forderten in der Diskussion eine raschere effiziente und sichtbare Umsetzung der 1,5 Mrd. ATS Sondermittel, insbesondere im Lehrbetrieb. In Sachen Studienrecht haben Studenten und Dr. Graf in speziellen Arbeitssitzungen einige Verbesserungen erreicht. Es gibt somit keine Schlechterstellung gegenüber den bisherigen gesetzlichen Regelungen.

An der Diskussion nahmen auch Professoren und Mittelbauvertreter der Universität Wien teil und stellten sich Podium wie Studenten sehr positiv. Ein Wunsch sei die Berücksichtigung der Größe der jeweiligen Universität und deren Institute und eine Gleichbehandlung im Vergleich zu anderen kleineren Universitäten bei der Zuteilung der zusätzlichen vorgezogenen Professoren.

In weitere Folge der Diskussion wurden der Themenkreis von ECTS-Punkten wie auch Studienbeitrag angesprochen. Bei den positiv gesehenen ECTS-Punkten wurde die derzeit noch nicht vorhandene Gleichwertigkeit in Österreich bemängelt. Ein Bemühen um Abhilfe wurde seitens der Politik bekundet. Beim Studienbeitrag wurde dessen Einführung als positiv angesehen, ebenso daß die Finanzierung im sozialen Gefüge durch Mittel von Stipendien und Studienförderungen von Bund und Ländern sehr wohl von den Studenten abgefangen werden können . Die Studenten wünschen sich jedoch eine Bandbreite in Bezug auf Höhe des Beitrages auf den Universitäten.

Die Studentenschaft und der Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) forderten auch eine baldigste Reform des Hochschulgesetzes, nachdem die Vertretungs- und Wahlmodalitäten gem. dem UG 2002 sich geändert haben.

"Diese Veranstaltung hat trotz mannigfaltiger fehlgeschlagener Stör-und Boykottaktionen gewisser ÖH-Gruppierungen gezeigt, daß die Studenten an Politik, Pluralismus und Umsetzung des UG 2002 rege interessiert sind". Es ist eine positive Bestätigung für die Hochschulen und deren Angehörige, insbesondere im Bereich der Studienlandschaft, der Kollektivvertragsfähigkeit sowie ein positiver Impuls für Forschung und Lehre für unsere Jugend und somit für die Zukunft Österreichs", schloß Graf. (Schluß)

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