WALCH: FPÖ-Vorschläge bringen Eindämmung der Ausländer-Schwarzarbeit

Schwarzen Schafen muß ein Riegel vorgeschoben werden

Wien, 2002-10-30 (fpd) - "Die Zahl der Ausländer, die illegal in Österreich arbeiten, ist besorgniserregend. Speziell über Leasingfirmen werden sie auf den österreichischen Arbeitsmarkt geschleust. Diese Art der Schwarzarbeit muß, auch angesichts der Arbeitslosenzahlen in Österreich, eingedämmt werden", erklärte heute FPÖ-Bundesobmannstellvertreter Max Walch.****

Die FPÖ habe in der Regierung zwar schon einige Verbesserungen durchgesetzt - Stichwort "Maßnahmenpaket für ältere Arbeitnehmer", das erst kürzlich verabschiedete Konjunktur- und Beschäftigungspaket und vieles mehr -, der Zunahme der illegalen Beschäftigung von Ausländern müsse jetzt ebenso energisch entgegengetreten werden. "Wir fordern die Verantwortlichen in der EU auf, an entsprechenden Maßnahmen zu arbeiten. Das Problem ist schließlich nicht auf Österreich beschränkt. Wir fordern Maßnahmen , die dazu führen, daß ausländische Arbeitskräfte in dem Land, in dem sie arbeiten, sozialversicherungs- und lohnsteuerpflichtig sind, einen ordentlichen Wohnsitz haben und nach Kollektivvertrag bezahlt werden", führte Walch aus.

"Schwarzen Schafen bei den Unternehmern, die auf billige Arbeitskräfte aus dem Ausland auszuweichen versuchen, muß ein Riegel vorgeschoben werden. Das ist im Interesse aller EU-Staaten, aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Und das liegt auch im Interesse der Wirtschaft und all derjenigen Unternehmen, die sich an Gesetze halten und redlich arbeiten", schloß Walch. (Schluß)

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