VP-MARBOE: Partei - statt Kulturpolitik in Wien

Bedauerliche parteipolitische Vereinnahmung des Morton-Gratisbuches durch die SPÖ

Wien, den 30.10.2002 (VP-Klub) "Die bisherigen parteipolitischen Entgleisungen vom Rabenhof-Theater bis zum Kosmos-Frauenraum setzen sich nunmehr in Wahlkampf lückenlos fort", sagte Stadtrat Peter Marboe heute in einer Pressekonferenz. Mit großem Bedauern stellte Marboe fest, dass eine an sich richtige und wertvolle Idee durch parteipolitische Instrumentalisierung entwertet wurde. Statt sich zurückzunehmen und allenfalls im Anhang als Ermöglicher - wie das die Sponsoren getan haben - aufzuscheinen, muss sich der Leser erst durch politische Vorworte durchkämpfen bis er endlich zum Buchtext gelangt. Auffallend ist, dass der zuständige Kulturstadtrat Mailath-Pokorny entweder genug Gefühl gehabt hat, um nicht mitzumachen oder er nicht vorkommen durfte.****

Völlig schamlos wurde dann im "Magazin zur Aktion" vorgegangen. In diesem wird zwar Erfreuliches und Wissenswertes über Frederic Morton berichtet, endet aber am Schluss mit einer nicht als "bezahlte Anzeige" gekennzeichneten Doppelseite auf der mit ausschließlich sozialdemokratischen Bezirksvorstehern einseitige Propaganda für die SPÖ gemacht wird. "Damit wird dem Autor, der zu Recht Freude an der Aktion hatte und der Aktion selbst kein guter Dienst erwiesen. Bedauernswert ist, dass das in den letzten Jahren so spürbare Anliegen in der Kultur weniger (Partei)-politik zu machen und mehr Kultur in die Politik zu bringen so rasch in sein Gegenteil verkehrt wurde" schloss Marboe. (schluss)

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