Fasslabend: Gehaltsabschluss für Beamte erfreulich

Über Gehaltsrunden hinaus auch an zeitgemäßere Arbeitsbedingungen denken

Wien, 30. Oktober 2002 (ÖAAB-PD) Erfreut über den Gehaltsabschluss für den Öffentlichen Dienst zeigte sich heute, Mittwoch, ÖAAB -Bundesobmann Dr. Werner Fasslabend. "Neben der durchaus respektablen Gehaltserhöhung von 2,1 Prozent halten wir es für besonders wichtig, dass die niedrigeren Einkommen durch den Sockelbetrag von 30 Euro Mindesterhöhung sogar um bis zu 2,7 Prozent angehoben werden." Damit habe die Regierung einmal mehr soziales Augenmaß bewiesen. Der durchwegs positive Gehaltsabschluss sei in erster Linie GÖD-Chef Fritz Neugebauer zu verdanken, dessen beharrlicher Einsatz letztlich zu einem für alle akzeptablen Ergebnis geführt habe. Zu der noch ausständigen Inflationsabgeltung für 2002 meinte Fasslabend: "Wenn die Inflationsrate 1,8 Prozent beträgt, dann ist die erforderliche Anpassung auch durchzuführen." ****

Fasslabend sieht in der ÖVP die "einzige Partei, die sich von jeher ernsthaft mit den Anliegen der Beamten auseinandergesetzt hat." Die Ziele aller anderen reichten von Nulllohnrunden bis hin zur schleichenden Auflösung des Öffentlichen Dienstes - durch den Wunsch, die Pragmatisierung aufzuweichen oder ganz abzuschaffen. "Dafür war die ÖVP nie zu haben und wird es nie sein", sagte Fasslabend.

Den Beamten sei in den vergangenen Jahren "zweifellos einiges an Sparwillen abverlangt worden", sagte Fasslabend. Es sei daher an der Zeit gewesen, ihren Beitrag zur Budgetkonsolidierung angemessen zu honorieren. Jetzt gehe es daran, über die Gehaltsrunden hinauszudenken und sich endlich mit der Umsetzung zeitgemäßerer Arbeitsbedingungen für Beamte auseinanderzusetzen. "Das wird einer der Schwerpunkte der Arbeit im ÖAAB für die kommende Legislaturperiode sein", betonte Fasslabend.
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