Bures zu Haupt: Die Partei der gebrochenen Versprechen versucht "Pensions-Mogelpackung" schön zu reden

Regierung will die Pensionen dem Auf und Ab der Börsen ausliefern

Wien (SK) "Auch wenn Haupt noch so sehr versucht, vor Seniorinnen und Senioren das Gesicht zu wahren, es ändert nichts an der Tatsache, dass diese Regierung die Pensionen gekürzt hat", kritisierte am Mittwoch SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Die FPÖ versuche den Wählerinnen und Wählern eine "Pensions-Mogelpackung" zu verkaufen, denn von einer Abgeltung der Inflationsrate könne keineswegs die Rede sein. Bures verwies darauf, dass durch eine Flucht in spekulative Anlagegeschäfte die Pensionen dem unsicheren Aktienmarkt ausgeliefert werden sollen. Die heutigen Aussagen von Sozialminister Haupt (FPÖ) zu den Pensionen schließen für Bures lückenlos an die bisherige Vorgehensweise der Regierung, den sozialen Zusammenhalt aushöhlen zu wollen und eine Zwei-Klassen-Gesellschaft zu schaffen an. "Erst leere Versprechen, dann Kürzungen, dann Schönreden. Weiter kommen nur die, die es sich leisten können. Wir setzten andere Prioritäten. Wir wollen faire Chancen für alle", betonte Bures. ****

Tatsächlich könne nur von einer Steigerung der Pensionen um 0,5 Prozent und damit um 1,6 Prozent unter der Inflationsrate die Rede sein. Die "von Schüssel und Haupt bei jeder Gelegenheit hinausposaunten zwei Prozent" seien eine Einmalzahlung, die bei der Berechnung im nächsten Jahr nicht zum Tragen kommt. "Nennen wir das Kind beim Namen: De facto ist das von Schwarz-Blau gepriesene Ergebnis der Pensionsverhandlungen eine eiskalte Pensionskürzung", unterstrich Bures.

Damit nicht genug, wollen die Regierungsparteien auch die Pensionen dem Risiko der Veranlagung an den internationalen Kapitalmärkten aussetzen. "Das brächte ein unkalkulierbares Risiko für die ältere Generation. Die Pensionen würden so zum Spielball von Spekulanten. Das haben sich die Pensionistinnen und Pensionisten in Österreich nicht verdient. Die SPÖ lehnt das strikt ab. Wir wollen den Generationenvertrag nicht aufkündigen, sondern wir wollen für unsere Pensionisten, die für ihren Lebensabend hart gearbeitet haben, sichere Pensionen und gerechte Pensionserhöhungen", sagte Bures abschließend. (Schluss) up

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