Sima zu Pestizid-Skandal: "Sündenregister von Herbert Haupt wird täglich länger"

Noch-Konsumentenschutzminister lässt KonsumentInnen im Regen stehen - gesetzliche Regelungen überfällig

Wien (SK) "Das Sündenregister des Noch-Konsumentenschutzministers Herbert Haupt wird täglich länger", kommentiert SPÖ-Umweltsprecherin Ulli Sima die heute von der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 publizierten alarmierenden Werte zur Pestizid-Belastung bei Weintrauben: "Es ist unerträglich, wie Haupt sich von einem Lebensmittelskandal zum nächsten durchschwindelt, nicht reagiert und die KonsumentInnen völlig im Regen stehen lässt", kritisiert Sima scharf. ****

Das Thema der Pestizidbelastung bei Obst und Gemüse sei nicht neu, Noch-Minister Haupt hätte aber bisher keinen Grund zum Aktiv-Werden gesehen. Sima fordert umgehend verstärkte Proben von Obst und Gemüse auf Pestizidbelastungen und eine umgehende Veröffentlichung der Testergebnisse: "Es kann doch nicht sein, dass die KonsumentInnen, die immerhin mit ihren Steuergeldern für die Tests zur Kasse gebeten werden, nichts von den alarmierenden Ergebnissen erfahren und völlig ahnungslos etwa die nun aktuell gewordenen Weintrauben verspeisen", so Sima.

Es sei mehr als bezeichnend, so Sima weiters gegenüber dem Pressedienst der SPÖ, dass in Österreich immer wieder NGOs Lebensmittelskandale aufdecken und die KonsumentInnen vor bedenklichen oder gesundheitsgefährdenden Produkten warnen, während der eigentlich zuständige Minister sich in Schweigen hülle. Die Umweltsprecherin fordert strenge Grenzwerte, die derzeitige Regelung für Höchstwerte für einzelne Pestizide sei nicht zielführend. (Schluss) ps/mm

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