FPÖ Kärnten warnt vor Rot-Schwarz

Strutz: Schüssel streut Wählern Sand in die Augen

Klagenfurt, 2002-10-30 (fpd) Die Wählerinnen und Wähler sollen sich von Bundeskanzler Schüssel nicht täuschen lassen. Die überschäumende Drohung Schüssels vor einer rot-grünen Bundesregierung habe nur den Zweck, von den wahren Packeleien der ÖVP abzulenken. In Wirklichkeit basteln namhafte ÖVP- und SPÖ-Funktionäre am Wiederaufleben der rot-schwarzen Proporzregierung, sagte heute der freiheitliche Landesparteiobmann von Kärnten, Dr. Martin Strutz.

"Ein Rückfall in die überwundene Zeit der großen Koalition wäre das Schlimmste das Österreich passieren könnte. Schulden machen, Privilegien- und Postenschacher sowie ein bedingungsloser Gehorsam gegenüber der Europäischen Union und eine unkontrollierte EU-Osterweiterung wären die Folgen. Die Österreicherinnen und Österreicher sollen erkennen, dass auch der Bruch der FPÖ-ÖVP-Koalition in Wirklichkeit von jenen Kräften vorbereitet wurde, die sich die alten Machtverhältnisse, in denen man ungestört über Posten und Privilegien verfügen konnte, wieder herbeisehnten. Nur eine starke FPÖ kann eine Auferstehung der rot-schwarzen Koalition, die die Österreicher zu Recht abgewählt hatte, verhindern", sagt der freiheitliche Landesparteiobmann.

Bundeskanzler Schüssel spiele nicht mit offenen Karten. Innerhalb des ÖVP-Führungskreises gebe es eine große Mehrheit, die eine rot-schwarze Koalition wünschen. Dazu zählen die schwarzen Landeshauptleute, die bereits ihre alten Freundschaften wieder aktiviert haben, um sich in das bequeme Faulbett der Koalition wieder niederlassen zu können. Die Achse Pröll - Häupl funktioniere ebenso gut wie die sozialpartnerschaftlichen Beziehungen, die jetzt von Bundeswirtschaftskammerpräsident Leitl wieder aktiviert würden. Dass die Granden der ÖVP dabei auf Bundeskanzler Schüssel im eigenen Interesse keine Rücksicht nehmen werden sei in den Couleurs von Wien ein offenes Geheimnis. Schüssel, der nie wirklich ein Mann des Volkes in Österreich gewesen sei, werde mit einem lukrativen Posten auf EU-Ebene, bei dem er dann seine internationalen Vorlieben ausleben könnte, sicherlich nicht unzufrieden sein.

"Die Wählerinnen und Wähler sollen jedenfalls der ÖVP und ihrer Propaganda nicht auf dem Leim gehen. Schon mehrmals hat Bundeskanzler Schüssel die Österreicherinnen und Österreicher über seine wahren Pläne und Absichten belogen. Strutz erinnerte an die Aussage, "wenn ich dritter werde, gehe ich in Opposition". Wenn Schüssel vor Rot-Grün warnt, muss man sich genau auf das Gegenteil einstellen, nämlich auf Rot-Schwarz, sagte Strutz.

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