LH Haider: Kärntens Beschäftigungspolitik deutlich erfolgreicher

Gezielte Maßnahmenpakete gegen Konjunkurflaute zeigen Erfolg -Kärntens Arbeitslosigkeit steigt seit Monaten deutlich geringer an

Klagenfurt (LPD) - Kärnten zeige deutlich vor, wie man es arbeitsmarktpolitisch besser mache, stellte heute Landeshauptmann Jörg Haider zu den neuesten Arbeitsmarktdaten des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit, Martin Bartenstein, fest. Kärnten verzeichnet demnach auch Ende Oktober im Bundesländervergleich einen unterdurchschnittlichen Zuwachs bei der Arbeitslosigkeit wie bereits in den Vormonaten. Der Anstieg mache mit 5,1 Prozent (765 Arbeitslosen) nur rund die Hälfte von jenem in vielen anderen Bundesländern aus. In Vorarlberg etwa stieg die Arbeitslosigkeit um 16,4 Prozent an, in Oberösterreich sind es zwölf.

Nicht Krankjammern helfe weiter, so Haider, sondern Eigeninitiative und gezieltes Gegensteuern durch Beschäftigungs- und Ausbildungsprogramme, wie die jüngst gestartete größte Joboffensive für Kärntens Jugendliche. Dabei werde gemeinsam mit dem AMS das ehrgeizige Ziel verfolgt, alle rund 2500 arbeitslosen Jugendlichen entweder in Beschäftigung oder in Ausbildung bzw. Qualifikation zu bringen.

Der Landeshauptmann verwies auf zahlreiche Bau- und Konjunkturprogramme und -pakete, die Kärnten in den letzten Jahren gesetzt hat, um mit öffentlichen Aufträgen bzw. öffentlicher Unterstützung Arbeitsplätze zu sichern und zu fördern und der weltweiten Konjunkturflaute zu trotzen, was sehr
erfolgreich gelungen sei. Kärnten verbessere weiterhin seine Voraussetzungen wie Infrastruktur und Ausbildung und forciere damit auch seine erfolgreiche Betriebsansiedlungespolitik. Kärnten könne trotz der Probleme auf dem Arbeitsmarkt auf Beschäftigungsrekorde verweisen.

Kärnten sei insbesondere bei öffentlichen Bauaufträgen führend, die Situation sei hier weit besser als in anderen Bundesländern, so Haider. Die Zahl der Ausschreibungen für neue Baulose sei so hoch wie nie zuvor. Im nächsten Jahr stehen Großvorhaben auf dem Programm, so soll mit dem Bau des Landeskrankenhauses Klagenfurt neu, des Sondierstollens und der Lippitzbachbrücke im Zusammenhang mit der Koralmbahn, dem Umbau des Klagenfurter Bahnhofs (inklusive Schieneninfrastruktur), der zweiten Röhre des Katschbergtunnels, dem Neubau des Verwaltungszentrums des Landes in Klagenfurt usw. begonnen werden. (Schluss)

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