NÖGKK-Hutter: Verwaltungsrat hat richtig reagiert

Ausschüttung der "Zwangsdarlehen" wurde gestoppt

St. Pölten (OTS) - Vergangene Woche hat der Verwaltungsrat des Hauptverbandes einen wichtigen Punkt von der Tagesordnung genommen:
Die Mitglieder des Verwaltungsrates kritisierten die Vorgangsweise bei der Beitragsermittlung ebenso wie den Aufteilungsschlüssel für die Ausschüttung der 172 Millionen Euro aus den Zwangsdarlehen. Deshalb wurde an die Geschäftsführung der Auftrag erteilt, ein ausgereiftes Modell zur Darlehensvergabe zu präsentieren. NÖGKK-Obmann Gerhard Hutter: "Mit dieser Entscheidung hat der Verwaltungsrat Rückgrat gezeigt und den dubiosen Bilanztricks der Geschäftsführung eine klare Absage erteilt." Am 29. November wird sich zeigen, wie es weitergeht - an diesem Tag findet die nächste Sitzung des Verwaltungsrates statt.

Diese jüngsten Turbulenzen im Hauptverband sind nur ein weiteres Beispiel für die Kontraproduktivität der 60. ASVG-Novelle. "Dadurch kann sich die finanzielle Lage der Krankenkassen nicht verbessern -im Gegenteil. Mit diversen "Pseudo-Maßnahmen" wie eben die Umschichtungen der Rücklagen von den "reichen" zu den "armen" Kassen ist eine wirksame Sanierung unseres Gesundheitssystems sicher nicht zu erreichen", kritisiert Hutter und fordert die Regierungsparteien auf, endlich eine seriöse und zielführende Gesundheitspolitik zu betreiben.

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