Graf: Entzauberung Broukals nimmt ihren Anfang

Forschungs- und Technologiebericht 2001 bestätigte bereits innovative Förderungs- und Strukturpolitik für Österreich - Broukal sollte sich einlesen, bevor er sich als Forschungspolitiker versucht

Wien, 2002-10-29 (fpd)- Verwundert bis amüsiert zeigte sich der freiheitliche Wissenschaftssprecher Abg. Dr. Martin Graf, Obmann des Wissenschafts- und Forschungsausschusses, über die Unkenntnis von SPÖ-Kandidat Josef Broukal: "Die maßgeblichen Ziele der Forschungspolitik sind erreicht worden und die Zusammenarbeit in Sachen Forschung, Technologie, Entwicklung und Innovation ist in Österreich und in der EU einzigartig."***

"Broukal sei erinnert Mit den zusätzlich erstmals eingesetzten Mitteln von 7 Mrd. ATS bzw. 0,5 Mrd. € wird die F&E Quote von 2,5 % im Jahr 2005 mit Sicherheit erreicht werden. Bereits jetzt haben wir die Quote auf 1,95% erhöhen können und liegen über dem EU-Schnitt. Das BM für Finanzen hat im Rahmen des letzten Konjunkturgipfels bereits eine Verlängerung von Mitteln zugesagt", so Graf.

Graf unterstrich, daß die eingesetzten Mittel für Universitäten, Fachhochschulen, kleine und mittlere Unternehmen einen massiven Impuls zur Sicherung und Erweiterung von Arbeitsplätzen gewährleistet hätten. "Projekte bedingen Menschen und Infrastruktur, um Forschung, Entwicklung und Technologie "Made in Austria" weiterhin in der Weltklasse ansiedeln zu können."

"Der zielgerichtete Einsatz der Mittel zeigt, dank dem zwischengeschaltenen Rat für Forschung, Technologie und Entwicklung, eine Ausgewogenheit von 45% der Mittel für die Wirtschaft und nahe Bereiche sowie 35% für die Grundlagenforschung", so Graf weiter.

"Es werden jetzt auch bereits weitere Forschungsprojekte initiiert, welche speziell auch junge Menschen ansprechen und mit denen man auch österreichische Wissenschafter weltweit vermehrt nach Österreich bringen kann", bemerkte Graf.

"Broukal sei weiters erinnert, daß unter SPÖ dominierten Regierungen die Fonds FFF und FWF buchstäblich ausgehungert wurden und erst in den letzten Jahren mühsamst durch die FPÖ wieder aufgepäppelt wurden und nun positiv operativ sind. Wir haben somit Versäumnisse aus der SP-Vergangenheit bestmöglich korrigiert", so Graf

"Broukal scheint bereits ein fallendes Sternchen der Politik zu sein. Ein fast gängiges Schicksal eines SP-Quereinsteigers: weder Kenntnis der Fakten noch jegliches Fachwissen in der Forschungspolitik. Eine schneller als erwartet kommende Niedergang des Herrn "Modern Times". Es ist sicherlich einfacher eine Zukunftssendung zu moderieren als über die Wissenschafts- und Forschungszukunft Österreichs ohne jegliche Kenntnis plauschen zu wollen", so Graf abschließend. (Schluß)

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