Franz Richau: "SPÖ mißbraucht Bestellungskommission für parteipolitische Zwecke!"

Sicherheit hat vor Parteiinteresse zu stehen

Klagenfurt (OTS) - Scharfe Kritik am Verhalten von FSG-Personalvertreter Gerhard Schneider in der Kommission für die Bestellung der Polizeichefs von Klagenfurt und Villach, übt heute VP-Sicherheitssprecher und Spitzenkandidat für die Nationalratswahl, BPO Franz Richau. Das skandalöse Fernbleiben von der gestrigen Sitzung der Bestellungskommission mache deutlich, dass die SPÖ offensichtlich auf Zeit spiele, kritisiert Richau. Dies deshalb, weil man offenbar damit spekuliere, nach dem 24. November in der Exekutive wieder nach alter SP-Manier Spitzenpositionen besetzen zu können, so Richau.

Mit seiner bewußt kalkulierten Verzögerungstaktik stelle sich der Personalvertreter vor allem aber gegen die Interessen seiner eigenen Kollegen. Ein Personalvertreter habe in erster Linie die Interessen der Kollegenschaft und die Sicherheit des Landes im Auge zu haben. "Beides wurde aus parteitaktischen Gründen beiseite geschoben", kritisiert Richau den "skandalösen Mißbrauch" der Funktion des Personalvertreters. Hätte der FSG-Personalvertreter an der gestrigen Sitzung teilgenommen, hätte die Besetzung der beiden Leiterposten unverzüglich erfolgen können. Es sei unverständlich, dass die Kärntner SPÖ durch ihren Personalvertreter Parteipolitik vor die berechtigten Interessen der Exekutivkollegen und der Sicherheit des Landes stellt, kritisiert der VP-Sicherheitssprecher, der gegen dieses "Wahlkampfmittel der letzten Klasse" entschieden vorgehen wird. (Schluss)

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