Friewald: Hochwasserschutz wird weiter verbessert

Expertengruppe erarbeitet Grundlagen für künftige Schutzmaßnahmen

St.Pölten (NÖI) - Die größte Hochwasserkatastrophe seit Menschengedenken, die im heurigen Sommer Niederösterreich heimgesucht hat, wird nun auch wissenschaftlich untersucht. Die von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll eingesetzte Expertengruppe unter Federführung von Univ.Prof. Dr. Werner Biffl soll die Grundlagen für Hochwasserschutzmaßnahmen liefern, um künftig einen optimalen Schutz vor einer derartigen Naturkatastrophe bieten zu können. Einerseits ist es notwendig die Hochwasserprävention, das Frühwarnsystem und das Risikomanagement zu verbessern, als auch raumplanerische Konsequenzen für die Zukunft zu ziehen. Dabei wird die Expertengruppe die Problematik aus den verschiedenen Blickwinkeln der Wissenschaft betrachten, um ein vollständiges Bild der Situation zu erhalten, stellt LAbg Rudolf Friewald fest.****

Die Arbeiten, die vorerst auf den Kamp und den vom Kamp beeinflussten Donaubereich konzentriert werden, werden anschließend auch auf die anderen hochwassergefährdeten Gebiete in Niederösterreich ausgeweitet. Die derzeit bereits in Ausarbeitung befindlichen Daten, sollen die Grundlage für die Lösungsvorschläge bilden, in die auch die Bevölkerung eingebunden werden soll, so Friewald.

Die August-Hochwasserkatastrophe hat gezeigt, dass Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher in schweren Stunden wie eine Familie zusammenhalten. Umso unverständlicher ist es nun, dass manche politische Parteien daraus billiges politisches Kleingeld schlagen wollen, stellt Friewald einmal mehr zu den heutigen SP-Aussagen klar.

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