ORF-Landesdirektor Gollinger zu Böhmdorfer-Kritik

Wien (OTS) - Der ORF Niederösterreich weist die von Justizminister Dr. Dieter Böhmdorfer in einer APA-Meldung (APA 211) vom Dienstag, dem 29. Oktober 2002, geäußerte Kritik an einer vermeintlichen "ORF-Hofberichterstattung" als völlig haltlos zurück. Die für gestern geplante Radio-Sendung "Heute im Gespräch" mit FPÖ-Bundesparteiobmann Ing. Mathias Reichhold ist Teil einer Reihe von Sendungen mit den Bundesspitzenkandidaten der im Parlament vertretenen Parteien. Wegen der Erkrankung von Mathias Reichhold musste die Sendung verschoben werden. Der ORF Niederösterreich wird versuchen, Reichhold einen neuen Termin anzubieten. Sollte Reichhold diesen aus gesundheitlichen Gründen nicht wahrnehmen können, wird einer der Bundesparteiobmannstellvertreter zu dieser Sendung eingeladen.
Die Berichterstattung über die Landesspitzenkandidaten der im Parlament vertretenen Parteien - wie auch FPÖ-Landesspitzenkandidat Dieter Böhmdorfer - ist davon nicht betroffen. Sie findet wie geplant statt - unter anderem mit einer einstündigen Radiosendung und Studiointerviews in "Niederösterreich heute".
Die Kritik der "Hofberichterstattung" bezeichnet der ORF Niederösterreich als absurd. Beim Bericht über SPÖ-Chef Dr. Alfred Gusenbauer handelte es sich um einen exakt 28 Sekungen langen Beitrag zum Thema Kinderbetreuung, in dem Alfred Gusenbauer selbst nicht zu Wort kam. Der von Bundesminister Böhmdorfer angesprochene Innenminister Dr. Ernst Strasser kam in der Sendung überhaupt nicht vor - weder mit einer Namensnennung noch im Originalton. Es war dies eine Story über die Beratung von European Homecare im Flüchtlingslager Traiskirchen.

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