Bartenstein ersucht russische Vizepremierministerin Matwijenko dringend um nähere Informationen über Gaseinsatz bei Geiseldrama in Moskau Utl: Rechtliche Schritte der Betroffenen im Zusammenhang mit der Geiselbefreiung nicht ausgeschlossen

Wien (BMWA/OTS) - Bundesminister Dr. Martin Bartenstein brachte gegenüber der russischen Vizepremierministerin Walentina Matwijenko sein tiefes Bedauern zum Ausdruck, dass eine österreichische Staatsbürgerin an den Folgen des Gaseinsatzes während der Befreiungsaktion der russischen Sicherheitskräfte verstorben sei. Dieser Todesfall sei umso bedauerlicher, als der österreichische Botschafter von russischer Seite bis zuletzt dahingehend informiert worden ist, dass es der österreichischen Staatsbürgerin gut gehe und sie nicht in Lebensgefahr schwebe.

Er sehe sich daher gezwungen, sein Befremden über die russische Desinformationspolitik zum Ausdruck zu bringen und ersuchte Vizepremierministerin Matwijenko dringend, detaillierte Informationen über die Art und Zusammensetzung des verwendeten Gases zu geben. Abschließend verwies Bartenstein darauf, dass österreichischerseits allfällige rechtliche Schritte von Betroffenen im Zusammenhang mit den Umständen und den Folgen der Geiselbefreiung nicht ausgeschlossen werden könnten.

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