AKNÖ zieht Bilanz über Hochwasserhilfe

117.Vollversammlung beschließt Voranschlag 2003

Im Zuge der Vollversammlung hat die AKNÖ-Vollversammlung heute auch Bilanz über die bisherige Hochwasserhilfe gezogen: Bisher haben knapp 2.000 Menschen das Soforthilfe-Paket in Anspruch genommen, mehr als 500 zinsenlosen Kredite wurden zur Verfügung gestellt. Insgesamt sind damit 661.300 Euro Soforthilfe ausbezahlt und ein Kreditrahmen in der Höhe von 2,660.000 Euro bereitgestellt worden.

AKNÖ - Präsident Josef Staudinger zeigte sich mit dieser ersten Bilanz zufrieden: "Wir haben rasch und unbürokratisch geholfen. Nun wollen wir auch jenen, die sich mit Sonderfällen an uns gewandt haben, Unterstützungen anbieten oder ihnen bei den vielen Behördenwegen helfen". Erfolgreich ist dieser Tage auch die Steuerberatung für Hochwasseropfer zu Ende gegangen, bei der Hunderte Betroffene Tipps für mögliche Steuererleichterungen bekommen haben.

Das Ausmaß der Hochwasserschäden machte es notwendig, in der heutigen Vollversammlung der AKNÖ Nachtragsbeschlüsse zum Budget 2002 zu fassen. Schließlich konnte die finanzielle Hilfe für die Hochwasseropfer in dieser Größenordnung nur durch den Stopp anderer Maßnahmen, etwa konkreter Bauvorhaben in den Bezirken, finanziert werden.

Der Voranschlag 2003 berücksichtigt neben der Hochwasserhilfe auch die schlechte Lage am Arbeitsmarkt. Insgesamt rechnet AKNÖ-Direktor Mag. Helmut Guth für das kommende Jahr mit einer äußerst geringen Steigerung der Einnahmen der AKNÖ. 42,823.000 Euro sieht der Voranschlag an Erträgen und Aufwendungen vor. Der Großteil davon geht direkt in Leistungen für die AKNÖ-Mitglieder: 55 % des Budgets sind nach der Leistungsübersicht des AKNÖ -Voranschlags für die arbeits- und sozialrechtlichen Beratungen und Vertretungen vorgesehen. Mit neuen organisatorischen Maßnahmen in diesem Bereich soll dafür gesorgt werden, dass die Arbeitnehmer in Niederösterreich noch besser betreut werden. In den Konsumenten- und Umweltschutz und in die wirtschafspolitischen Aktivitäten der NÖ Arbeiterkammer werden rund 12 Prozent der Mittel fließen. In diesem Bereich steht der Ausbau des Konsumentenrechtsschutzes im Mittelpunkt der geplanten Aktivitäten.

Für Bildungsmaßnahmen sind 8 Prozent des Budgets vorgesehen. Die Förderung von Aus- und Weiterbildung ist durch die Fortsetzung des AKNÖ-Bildungsprogrammes mit dem Bildungsbonus nicht nur eine Forderung, sondern auch gelebte Praxis in der AKNÖ. Die notwendige Qualitätssicherung in der Berufsausbildung wird ein Schwerpunkt in der Informationsarbeit der AKNÖ sein.

Einsparen wird die AKNÖ im Bereich Verwaltung. Dieser macht jedoch schon jetzt nur einen sehr geringen Teil des Gesamtbudgets aus. "An die 90 % der AKNÖ-Mittel sind für Leistungen an die Mitglieder reserviert. Unser Aktionsprogramm AK plus hat das Leistungsspektrum noch einmal erweitert und dieses hohe Niveau werden wir 2003 halten", betonte AKNÖ-Direktor Guth.

Der Voranschlag der Niederösterreichischen Arbeiterkammer wurde nach eingehender Diskussion einstimmig angenommen.

Schluss

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