Schüssel: Tief betroffen vom Ausgang der Geiselnahme in Moskau

Möchte Familie und Angehörigen unser Mitgefühl ausdrücken

Wien, 29. Oktober 2002 (ÖVP-PD) Mit "tiefer Betroffenheit" kommentierte heute, Dienstag, Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel im Pressefoyer nach dem Ministerrat die Geiselnahme in Russland. "Ursprünglich sind wir von russischer Seite informiert worden, dass die österreichische Geisel überlebt hat. Ich bedauere zutiefst diese Fehlinformation und möchte der Familie und den Angehörigen unser Mitgefühl ausdrücken", so Schüssel. Man werden nun alles tun, um die Familie in diesen schweren Stunden zu unterstützen. ****

Der Kanzler kündigte an, dass er anlässlich des heutigen Besuches der russischen Vizepremierministerin bei Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Bartenstein gebeten habe, dass dieser Österreichs "Befremden" über "die mangelnde Informations- und Kooperationspolitik" mancher russischer Behörden zum Ausdruck bringen solle. Die Geiselnahme sei ein "schreckliches Verbrechen", das Mitgefühl gelte natürlich allen Opfern. Der Kanzler drückte auch seine Hoffnung aus, dass jene Opfer der Geiselnahme, die sich noch in Spitalsbehandlung befinden, "bald wieder gesund werden".

Man müsse "Verständnis haben für den weltweiten Kampf gegen die Terrornetzwerke, deren Hintergründe auch hier ausgeleuchtet werden müssen", so der Bundeskanzler. "Naivität oder Zurückhaltung gegenüber Geiselnehmern, gegenüber den verschiedensten Terrornetzwerken sind hier überhaupt nicht angebracht", so Schüssel.(Schluss)

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