Lohnverhandlungen: Regierung bricht Versprechen

GdG auch zur 2. Verhandlungsrunde nicht eingeladen - 140.000 Gemeindebedienstete und Landeshauptleute-Konferenz erneut ignoriert und zur Seite geschoben

Wien (GdG/OEGB). Mit "großer Empörung" reagierte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG), Rudolf Hundstorfer, Dienstag auf das erneut gebrochene Versprechen der Schwarz-Blauen Regierung, Löhne und Gehälter aller öffentlich Bediensteten gemeinsam zu verhandeln. Der Anlass: Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer hatte die GdG auch zur heutigen zweiten Verhandlungsrunde nicht eingeladen.++++

"140.000 Gemeindebedienstete werden erneut ignoriert und zur Seite geschoben", zeigte sich Hundstorfer entrüstet. Außerdem sei das gebrochene Versprechen ein erneuter Schlag ins Gesicht der Landeshauptleute-Konferenz, die sich einstimmig für gemeinsame Verhandlungen ausgesprochen habe. "Wir waren sehr geduldig und sind nach wie vor gesprächsbereit", erklärte der GdG-Vorsitzende. Aber aller Langmut habe ein Ende, nun seien weitere Schritte in Vorbereitung.

ÖGB, 29. Oktober 2002 Nr. 821

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