ARBÖ: Weiße Mahnkreuze zu Allerseelen

765 Tote durch Verkehrsunfälle im heurigen Jahr

Wien (OTS) - 765 Menschen sind heuer auf Österreichs Straßen bei Verkehrsunfällen gestorben. Fast die Hälfte der Unfälle sind passiert, weil die Lenker zu schnell unterwegs waren. Der ARBÖ stellt zu Allerseelen österreichweit weiße Kreuze mit der Inschrift "Wir gedenken und mahnen" am Rande von Straßenstellen auf, wo vor kurzem Menschen tödlich verunfallt sind. Mit dieser traurigen Tradition möchte der ARBÖ eindringlich an die Lenker appellieren:
"Langsamer fahren, sich und seine Mitfahrer angurten und Alkohol links liegen lassen."

Alkohol am Steuer ist zu 90 Prozent eine männliche Angelegenheit. Besonders gefährdet sind junge Erwachsene (bis 24 Jahre): sie sterben öfter als andere Altersgruppen auf der Straße. Weitere Details aus der Schreckensbilanz: mehr als die Hälfte kommen auf Bundesstraßen und Autobahnen zu Tode. Niederösterreich, Oberösterreich und die Steiermark haben die meisten Todesopfer zu beklagen. Freitags und das Wochenende sind die gefährlichsten Tage. Und in den Ortsgebieten sind es vor allem die älteren Fußgänger, die ihr Leben lassen müssen.

Obwohl es heuer um 38 Verkehrstote weniger gab als im Vorjahr in der selben Zeit, ist Österreich noch von weit vom selbstgestecken Ziel entfernt, bis 2010 die Zahl der Getöteten zu halbieren.

Dazu ist über der APA Original Bild Service ein Foto abrufbar (OBS0002 vom 29.10.2001).

Rückfragen & Kontakt:

ARBÖ Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: ++43-1-891 21 / 244
presse@arboe.at
Internet: http://www.arboe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAR0001