• 29.10.2002, 10:44:49
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FSG-Niederösterreich: Negative Bilanz über 2 Jahre Wenderegierung

FSG-NÖ fordert bei der Vollversammlung der AKNÖ Neuorientierung der Arbeitsmarktpolitik

Wien (FSG-NÖ). Eine negative Bilanz über die abgelaufene
Regierungsarbeit haben heute die Funktionäre der Fraktion
Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen Niederösterreichs (FSG-NÖ)
im Zuge der Vollversammlung der niederösterreichischen Arbeiterkammer
gezogen. "Das Scheitern der Regierungspolitik manifestiert sich in
der höchsten Abgabenquote aller Zeiten und zeigt sich auch in der
negativen Einkommensentwicklung im Bundesland", hält AKNÖ-Präsident
Josef Staudinger fest, "und noch eine Ungeheuerlichkeit: Die Schulden
sind heute höher als im Jahr 2000 zum Beginn der unsozialen Sparkurse
der blau-schwarzen Regierung".++++

Deshalb stehen auch die Anträge der sozialdemokratischen
Funktionäre ganz im Zeichen einer Neuorientierung der Arbeitsmarkt-
und Sozialpolitik. Die FSG fordert:
Arbeit schaffen und Beschäftigung fördern.
Abschaffung der Unfallrentenbesteuerung und der Ambulanzgebühren.
Faire und sichere Pensionen, neue Chancen für Ältere am Arbeitsmarkt.
Eine Steuerentlastung 2003
Keine Anschaffung von Kampfflugzeugen
Maßnahmen gegen die Jugendarbeitslosigkeit

AKNÖ-Präsident Staudinger hält fest: "Wir haben die Verantwortung
für 500.000 unselbständig Beschäftigte in Niederösterreich, deshalb
werden wir dieses Forderungspaket mit allem Nachdruck vertreten und
auch die neue Regierung danach bewerten, was sie bereit ist für diese
Menschen zu leisten!"

FSG, 29. Oktober 2002
Nr. 093

Rückfragehinweis: LS KR Gerhard Posset
Telefon: 01/5862154-1561

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