FSG-Niederösterreich: Negative Bilanz über 2 Jahre Wenderegierung

FSG-NÖ fordert bei der Vollversammlung der AKNÖ Neuorientierung der Arbeitsmarktpolitik

Wien (FSG-NÖ). Eine negative Bilanz über die abgelaufene Regierungsarbeit haben heute die Funktionäre der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen Niederösterreichs (FSG-NÖ) im Zuge der Vollversammlung der niederösterreichischen Arbeiterkammer gezogen. "Das Scheitern der Regierungspolitik manifestiert sich in der höchsten Abgabenquote aller Zeiten und zeigt sich auch in der negativen Einkommensentwicklung im Bundesland", hält AKNÖ-Präsident Josef Staudinger fest, "und noch eine Ungeheuerlichkeit: Die Schulden sind heute höher als im Jahr 2000 zum Beginn der unsozialen Sparkurse der blau-schwarzen Regierung".++++

Deshalb stehen auch die Anträge der sozialdemokratischen Funktionäre ganz im Zeichen einer Neuorientierung der Arbeitsmarkt-und Sozialpolitik. Die FSG fordert:
Arbeit schaffen und Beschäftigung fördern.
Abschaffung der Unfallrentenbesteuerung und der Ambulanzgebühren. Faire und sichere Pensionen, neue Chancen für Ältere am Arbeitsmarkt. Eine Steuerentlastung 2003
Keine Anschaffung von Kampfflugzeugen
Maßnahmen gegen die Jugendarbeitslosigkeit

AKNÖ-Präsident Staudinger hält fest: "Wir haben die Verantwortung für 500.000 unselbständig Beschäftigte in Niederösterreich, deshalb werden wir dieses Forderungspaket mit allem Nachdruck vertreten und auch die neue Regierung danach bewerten, was sie bereit ist für diese Menschen zu leisten!"

FSG, 29. Oktober 2002
Nr. 093

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