Mit falscher Wahlpropaganda gefährdet die SPÖ die Kapitalversorgung österreichischer Unternehmen

Schenz: In verantwortungsloser Weise wird der private Vorsorgegedanke unterminiert. Die private Altersvorsorge sollte aber kein Wahlkampfthema sein

Wien (OTS) - Sehr verärgert zeigt sich der Regierungsbeauftragte für den Kapitalmarkt, Richard Schenz, über die jüngste Inseratenkampagne der SPÖ zum Thema Altersvorsorge: "Mit Angstmacherei soll offenbar die neue geförderte Zukunftsvorsorge schlecht gemacht werden, welche zu einem erheblichen Anteil in österreichische Aktien veranlagen soll."

Wenn die SPÖ von einem "waghalsigen Aktienvorsorge-Modell" spricht, welches den Generationenvertrag ersetzen könnte, dann bleibt sachlich festzuhalten, dass die geförderte Zukunftsvorsorge ein freiwilliges Produkt zur privaten Vorsorge ist, welches das bestehende Umlageverfahren bei der gesetzlichen Pension ergänzen, aber nicht ersetzen soll. Darüber hinaus gibt es beim neuen Zukunftsvorsorgeprodukt eine Kapitalgarantie, sodass die Einzahlungen nicht verloren gehen können. Schenz: "Die SPÖ soll bei der Wahrheit bleiben und nicht mit Andeutungen und Unwahrheiten das Ansehen des österreichischen Kapitalmarktes und der österreichischen börsennotierten Unternehmen beschädigen. Mit ihren falschen Angstparolen gefährdet sie die Kapitalversorgung der österreichischen Wirtschaft. Damit werden Wachstums- und Innovationschancen für die heimischen Firmen und Arbeitsplätze aufs Spiel gesetzt."

Die Kritik der SPÖ ("Keine Aktien-Spekulation mit unseren Pensionen") an der Zukunftsvorsorge, so der Kapitalmarktbeauftragte der Regierung, könnte natürlich auch bedeuten, dass eine rot-grüne Regierung die besonders attraktive staatliche Förderung der neuen Zukunftsvorsorge in Höhe von 180 Euro jährlich den Österreicherinnen und Österreicher wieder wegnehmen will: "Wenn es nach der SPÖ geht, sollen sich die Bürger offenbar ganz auf die gesetzliche Pensionsvorsorge verlassen. Anreize zur privaten Vorsorge mit kapitalgedeckten Produkten sollen offenbar verhindert werden."

Schenz: "Obwohl EU-weit aufgrund der demographischen Entwicklung auf ein Drei-Säulen-Modell bestehend aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Vorsorge gesetzt wird, verschließt die SPÖ im Wahlkampf die Augen und macht zukunftsorientierte Lösungen für eine zusätzliche Altersvorsorge insbesondere der jüngeren Generation madig. Aber vielleicht sollte sich die SPÖ bei ihren deutschen Parteigenossen genauer erkundigen, die mit der sogenannten Riester-Rente ebenfalls eine geförderte kapitalmarktfinanzierte Ergänzungsversorgung anbieten."

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