VP- TSCHIRF und GRAUS-GÖLDNER: Die Verlegung des Kleiststegs ist inakzeptabel!

Landstraßer VP-Mandatare wehren sich gegen die Versetzung einer wichtigen Fußgängerbrücke im Fasanviertel

Wien (ÖVP-Klub): Im Zuge eines Lokalaugenscheins im Fasanviertel forderten gestern der Landstraßer VP-Gemeinderat Matthias TSCHIRF und die VP-Bezirksrätin Annemarie GRAUS-GÖLDNER die Wiedererrichtung des Kleiststegs am alten Standort. "Im Zuge der Bauarbeiten der S-/ Flughafenschnellbahn war dieser wichtige Fußgängerübergang entfernt worden. Dieser war für viele Anrainer des Fasanviertels aber eine wichtige Verbindung an das öffentliche Verkehrsnetz gewesen. Ein neuer Steg muss deshalb unbedingt am alten Standort wieder aufgebaut werden. Die von der Stadt Wien geplante Errichtung eines neuen Überganges an einem anderen Standort ist abzulehnen. Die Bewohner werden dadurch erheblich benachteiligt", kritisierte TSCHIRF.****

Annemarie GRAUS-GÖLDNER unterstrich ihrerseits die Bedeutung dieser Anbindung für das dortige Kleingewerbe "Seit der alte Steg entfernt worden ist haben bereits viele Geschäfte im Fasanviertel geschlossen. Das vorhandene Einkaufszentrum am Rennweg hat ebenfalls darunter sehr gelitten. Wenn der neue Übergang nicht am selben Standort wieder aufgebaut wird, werden viele weitere Geschäftslokale im Fasanviertel endgültig schließen. Das kann doch nicht im Sinne des Bezirks sein", so GRAUS-GÖLDNER.

Beide VP-Mandatare kritisierten die starre Haltung der Verantwortlichen im Wiener Rathaus. "Das Fasanviertel ist ein dicht bewohntes Gebiet. 900 Bewohner haben eine Petition unterschrieben, in der die Wiedererrichtung dieses Fußgängerüberganges am alten Standort gefordert wird. Wollen die Regierenden wirklich all diese Menschen ignorieren?" wunderte sich die VP-Bezirksrätin GRAUS-GÖLDNER. Der Landstraßer VP-Gemeinderat erkannte bedenkliche Analogien zu einem anderen wichtigen Thema. "Nach dem Brand der Sofiensäle wurden die Stimmen der Anrainer und der Bürgerinitiative auch lange Zeit hindurch ignoriert. Ich rate der Wiener Stadtregierung im Falle des Kleiststegs nicht den selben Fehler nochmals zu machen", TSCHIRF abschließend.(Schluss)

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