• 29.10.2002, 10:19:36
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Wirksame Strategien zur Armutsbekämpfung in Südosteuropa

Ferrero-Waldner begrüßt große Beteiligung der Zivilgesellschaft

Wien (OTS) - Außenministerin Ferrero-Waldner eröffnete heute in
Baden bei Wien das Forum für Armutsbekämpfungsstrategien von Ländern
Südosteuropas. Über 200 Delegierte aus Albanien, Bosnien-Herzegowina
und der Bundesrepublik Jugoslawien, Vertreter internationaler
Organisationen und bilaterale Geldgeber werden die kommenden vier
Tage über ihre Erfahrungen mit der Erarbeitung und Durchführung der
landeseigenen Strategien diskutieren. Ziel ist der
Erfahrungsaustausch und die Abstimmung der Strategien zur
Armutsbekämpfung in der Region.

Einbeziehung der Zivilgesellschaft
"Wirksame Armutsbekämpfung und nachhaltige Entwicklung kann nicht von
außen diktiert werden. Wichtig ist, dass die Strategien von und in
den Ländern selbst entwickelt werden, in Partnerschaftlichkeit und
Solidarität und unter größtmöglicher Einbeziehung der Bevölkerung",
erläutert Außenministerin Ferrero-Waldner in ihrer Eröffnungsrede.
Dass an dieser Konferenz neben Regierungsvertretern viele Experten
aus der Zivilgesellschaft teilnehmen, zeige die breite Akzeptanz für
die notwendigen Reformen zur Verminderung der Armut.

Anhand von best practice Beispielen diskutieren Arbeitsgruppen die
weitere Feinabstimmung der Programme. Im Mittelpunkt stehen dabei
Fragen der wirtschaftlichen und sozialen Weiterentwicklung, wie die
Förderung des privaten Sektors und der ländlichen Entwicklung, des
Arbeitsmarktes, der finanzpolitischen Nachhaltigkeit und der guten
Regierungsführung. Damit sollen politische Prioritäten gesetzt
werden, auch im Hinblick auf den angestrebten EU-Beitritt.

Österreichische und internationale Unterstützung
"Österreich wird auch in Zukunft die Partnerländer in Südosteuropa
bei ihrer wirtschaftlichen Entwicklung tatkräftig unterstützen, wie
wir es auch schon in der Vergangenheit getan haben", stellt
Außenministerin Ferrero-Waldner fest. Durch das Ostförderprogramm im
Außenministerium werden seit den 90er Jahren Programme durchgeführt,
die der langfristigen Integration der Mittel- und Osteuropäischen
Länder und der Neuen Unabhängigen Staaten in die Weltwirtschaft
dienen. Hierbei liegen die Schwerpunkte in den Sektoren Soziales,
Bildung, Demokratie und Menschenrechte sowie Umwelt. Die Maßnahmen
werden in enger Kooperation mit dem Stabilitätspakt durchgeführt. Im
Jahr 2002 standen dafür Mittel in Höhe von insgesamt 10,9 Mio. Euro
zur Verfügung.

Rückfragehinweis:
Rückfragehinweis:
Sabine Krings
Trimedia Communications
Tel.: 01-524 43 00 DW 48
Mail: sabine.krings@trimedia.at

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