Rauch-Kallat: Auch Visionen sollten ökonomisch durchdacht sein

Arbeitsverkürzung bei vollem Lohnausgleich bleibt Wunschvorstellung

Wien, 28. Oktober 2002 (ÖVP-PK) "Das Frauenministerium besteht nach wie vor", erklärte ÖVP-Generalsekretärin Abg.z.NR Maria Rauch-Kallat heute, Montag, zu dem von verschiedenen Frauenorganisationen präsentierten "feministischen Regierungsprogramm". "Durch die Integration von Frauenanliegen ins Sozialministerium haben diese Anliegen - auch in finanzieller Hinsicht - eine viel größere Chance auf Durchsetzung und Verwirklichung, als bei einer Ghettoisierung in einem eigenen Ministerium". Aber "es ist wohltuend und eine positive Form politischer Kultur, wenn man sieht, dass auch im Wahlkampf von Organisationen selbst produktiv an Konzepten gearbeitet wird, und dabei nicht nur die Programme anderer zerpflückt werden", sagte Rauch-Kallat. ****

"Aber auch Visionen sollten ökonomisch durchdacht sein", betonte Rauch-Kallat. Die Idee der Arbeitsverkürzung bei vollem Lohnausgleich sei eine Wunschvorstellung ohne Hoffnung auf ökonomische Umsetzbarkeit. Auch würde das von der Regierung im Ministerrat beschlossene Prinzip des "Gender-mainstreaming" bereits in einer "geschlechtergerechten Budgetpolitik" seinen Niederschlag finden.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Kommunikationsabteilung, Tel.:(01) 401 26-420
Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0002