Lunacek: Wahl von ‚Lula’ birgt Hoffnung auf neuen Wind für Lateinamerika Utl: Chance für sozial und ökologisch nachhaltige Entwicklung in Brasilien

Wien (OTS) Die Wahl von Ignacio "Lula" da Silva zum Präsidenten Brasiliens berge die Hoffnung auf einen neuen Wind in Lateinamerka, so Ulrike Lunacek, außenpolitische Sprecherin der Grünen. "Diese Wahl ist eine Chance für die Millionen brasilianischen Frauen und Männer, die in den letzten Jahren keine Zukunftsperspektiven gesehen haben und an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden," betont Lunacek.

Lula habe im Wahlkampf festgehalten, dass er eine Art Sozialpartnerschaft anstrebe. Damit wolle er alle wichtigen Kräfte Brasiliens, von den Unternehmerverbänden bis hin zu den Gewerkschaften, aus denen er selbst kommt, für eine gemeinsame Strategie zur Überwindung von Arbeitslosigkeit und Elend gewinnen. "Wenn er diese Richtung auch als gewählter Präsident beibehält, dann wäre das die richtige Richtung", so Lunacek.

Erfreulich ist für Lunacek auch die "Wende" in der Wahrnehmung des künftigen Präsidenten des größten lateinamerikanischen Landes durch die Internationalen Finanzinstitutionen und Wirtschaftsfachleute sowie internationale Medien: Angstmache sei einer realistischen Einschätzung gewichen, betont Lunacek.

"Mit der Wahl Lulas beginnt in Lateinamerika hoffentlich ein neuer Wind hin zu mehr regionaler, sozial und ökologisch nachhaltiger Entwicklung auf demokratischer Grundlage zu wehen," betont Lunacek. "Der von den Internationalen Finanzinstitutionen vorgegebene neoliberale Einheitsweg, der u.a. zur dramatischen Krise in Argentinien geführt hat, sollte damit ein Ende gefunden haben," so Lunacek.

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