Schüssel: 35000 neue Arbeitsplätze im Gesundheitsbereich möglich

Erneuerbare Energie von einem Viertel auf ein Drittel steigern - Jeden Tag einen Apfel für jedes Volksschul- und Kindergartenkind

Linz, 27. Oktober 2002 (ÖVP-PD) "Österreich hat eines der besten Gesundheitssysteme der Welt - sehen wir uns nur unsere Kliniken in Wien, Innsbruck oder Salzburg an. Aber wir müssen noch mehr tun", sagte heute, Sonntag, ÖVP-Bundesparteiobmann Bundeskanzler Schüssel beim Wahlauftakt der ÖVP in Linz. Im Gesundheitsbereich sei es möglich, 35000 neue Arbeitsplätze zu schaffen und die Vorsorgeuntersuchungen bis 2010 zu verdoppeln, damit könne man das Risiko des Herztodes, oder des Krebstodes um ein Drittel reduzieren. "In einem Tag einen Termin beim Hausarzt, in zwei Tagen einen Termin beim Facharzt und nicht länger als drei Monate auf einen Operationstermin warten zu müssen - das müssen wir uns vornehmen, das sind wir der Bevölkerung schuldig", betonte Schüssel. ****

Zur Gesundheit gehöre auch die ökosoziale Marktwirtschaft. Ziel müsse sein, bei der erneuerbaren Energie von derzeit einem Viertel am Gesamtanteil auf ein Drittel zu kommen. Abfall solle nicht mehr wie jetzt deponiert werden, außer er sei entsprechend behandelt. "Das ist die eigentliche Null-Option im Abfallbereich. Es ist ambititiös, aber ich traue es uns zu", sagte Schüssel. Gleichzeitig verwies der Kanzler auf ein Pilot-Projekt, das er sich "abgeschaut" habe und das Waltraud Klasnic und er in zwei Wochen vorstellen würden. Jedes Volksschulkind solle dabei jeden Tag einen Apfel erhalten. Schüssel appellierte an Fritz Grillitsch und Georg Schwarzenberger, seitens des Bauernbundes diese Initiative zu unterstützen. "Auch das traue ich uns zu".

Er Schüssel, traue der Volkspartei auch zu, die Selbstständigenquote in Österreich weiter anzuheben und von derzeit 300000 Unternehmen auf 400000 im Jahr 2010 zu kommen. "Wir wollen auch in der Forschung weiter zulegen. Bei der Forschungsquote sind wir jetzt schon von 1,5 auf 2 Prozent gestiegen, unser Ziel ist eine Quote von 2,5 Prozent in der nächsten Legislaturperiode", betonte der ÖVP-Chef. Der erreichte Exportüberschuss Österreichs sei "großartig -das hat es seit Menschengedenken nicht gegeben, dass wir kein Handelsbilanzdefizit haben". Als er, Schüssel, als junger Wirtschaftsminister angetreten sei, habe es ein Handelsbilanzdefizit von 7 Milliarden Euro gegeben. "Wir müssen uns aber noch mehr anstrengen. Ziel muss sein, die Exporteure von 15000 auf 30000 zu verdoppeln. Das müssen wir zusammenbringen", betonte Schüssel.

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