Broukal: "Meine Entscheidung, für die SPÖ zu kandidieren, war leicht"

Wien (SK)"Ich habe gesagt, Yes Sir, und bin an Bord gegangen", so SPÖ-Nationalratskandidat Josef Broukal am SPÖ-Bundesparteitag zu seiner Entscheidung das Angebot Alfred Gusenbauers anzunehmen. "Es gibt mehrere Gründe, die es mir leicht gemacht haben, von der Rolle des Beobachters in die des Handelnden zu wechseln: Erstens konnte Alfred Gusenbauer mir glaubhaft vermitteln, dass es die SPÖ mit der Sparsamkeit ernst meint. Zweitens hat er ein klares Konzept für ein Österreich in Zeiten der EU-Erweiterung, wo es wichtig ist, dass die Arbeitsplätze in Forschung, Entwicklung und Innovation mehr werden. Ja, und drittens sagte meine Frau: Mach das", so Broukal, der für seine Entscheidung "nicht lange überlegen musste". ****

Mautz: SPÖ wird bildungshemmende Maßnahmen abschaffen

"Ich unterstütze die SPÖ, weil sie bildungshemmende Maßnahmen, wie die Studiengebühren, wieder abschaffen wird", erklärte SPÖ-Nationalratskandidatin Andrea Mautz am SPÖ-Bundesparteitag. Schwarz-Blau habe 50.000 Menschen von den Unis gefegt, den Studenten trotz katastrophaler Bedingungen nichts angeboten und mit der Uni-Reform jegliche Demokratie abgeschafft, so das von Mautz gezogene Resumée der schwarz-blauen Bildungspolitik. An der Uni müssten neue Akzente gesetzt werden und "den Männerseilschaften das Seil aus der Hand genommen werden", forderte Mautz.

Blecha: PensionistInnen brauchen Regierung unter Führung Gusenbauers

"Die ältere Generation wurde von Schwarz-Blau abgezockt wie noch nie. Das hat die Pensionisten jedes Jahr dreieinhalb Millionen Euro gekostet", erklärte PVÖ-Präsident Karl Blecha am SPÖ-Parteitag. Schwarz-Blau habe eine Zwei-Klassen-Medizin und die Aushöhlung des solidarischen Pensionssicherungssystems vorbereitet, kritisierte der PVÖ-Präsident. Die SPÖ-Pensionisten wünschen sich von der nächsten Bundesregierung eine hochwertige Gesundheitsversorgung unabhängig von Alter und Geld, die Sicherung der bestehenden und künftigen Pensionen und eine aktive Beschäftigungspolitik, denn diese sei Grundvoraussetzung zur Sicherung der Pensionen. Wir brauchen daher eine Regierung unter der Führung Alfred Gusenbauers", betonte Blecha.

Als "Mogelpackung mit Ablauf 24.11." bezeichnete Blecha die gestern von Schüssel präsentierte Pensionserhöhung von 0,5 Prozent, die die von ihm eingesetzte Kommission vorgeschlagen hat. Jetzt gebe "Wohltäter" Schüssel noch eine Einmalzahlung von eineinhalb Prozent dazu. "Dies bedeutet real einen Kürzung der Pensionen", stellte Blecha klar und wies darauf hin, dass ein Pensionist mit 1000 Euro im Monat durch die fehlende Anpassung der Teuerung bereits im kommenden Jahr pro Monat 500 Schilling seiner Pension verlieren werde. (Schluss) sl

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