Haupt: Volle Inflationsabgeltung 2003 für Durchschnitt der Pensionisten wichtiges Signal

Aufbaugeneration ist unverzichtbarer Bestandteil Österreichs

Wien (BMSG/OTS) – Der Bundesminister für soziale Sicherheit und Generationen, Mag. Herbert Haupt, wertete es heute als wichtiges Signal für die Pensionistinnen und Pensionisten in diesem Land, dass ihnen im Durchschnitt die volle Teuerungsrate bei der Pensionsanpassung 2003 abgegolten wird. Die Menschen, die Österreich maßgeblich aufgebaut haben, müßten ohne Zweifel auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ihren Anteil am Gesamtkuchen haben, so Haupt. Davon profitierten rund 95 Prozent der ASVG-Pensionistinnen und Pensionisten. ****

Pensionen in der Höhe von 1.900 EURO (26.145,-- ATS)bekommen
nun neben der Erhöhung um den gesetzlichen Anpassungsfaktor von 0,5 Prozent eine Einmalzahlung in der Höhe von 1,5 Prozent. Pensionen über 1.900 EURO (26.145,-- ATS) werden einheitlich um einen monatlichen Fixbetrag von 38 EURO (523,-- ATS) erhöht. Die Einmalzahlungen würden in 14 Tranchen ausbezahlt werden. Laut Haupt gebe es 2003 bis zu 565 Millionen EURO (7,774 Mrd. ATS) für die Pensionserhöhungen aller Gruppen.

Als wichtigen Meilenstein bezeichnete der Sozialminister auch
die überdurchschnittliche Erhöhung der Ausgleichszulagen für Ehepartner mit geringen Pensionen. Dafür würden zusätzlich alleine rund 23 Millionen Euro (316,5 Mio. ATS) zur Verfügung gestellt, was einer Erhöhung um 7,27 Prozent entspreche. "Diese Maßnahme seitens der Bundesregierung ist ein ganz wichtiger Schritt zur Armutsbekämpfung in Österreich und zeigt, dass die konsequente Umsetzung unserer familienpolitischen Zielsetzungen auch der älteren Generation zugute kommt", zeigte sich Haupt überzeugt.

Haupt werde nun der Kommission zur langfristigen Sicherung des Pensionssystem, die von Univ.-Prof. Tomandl geleitet wird, den Auftrag geben, ihre Überlegungen beschleunigt zu Ende zu bringen. Damit sollen für eine neue Regierung die Grundlagen geschaffen werden, ein Pensionssystem umzusetzen, dessen maßgebliches Kriterium für eine Pensionsanpassung die tatsächliche Inflationsrate ist. Denn das alte, völlig unüberschaubare und 1993 eingeführte System der Nettopensionsanpassung habe völlig ausgedient, womit sich Haupt in seiner jahrelang geübten Kritik daran bestätigt fühle. "Wir haben mit der durchschnittlich vollen Inflationsabgeltung gehandelt und uns um die Menschen in diesem Land auch in dieser Frage gekümmert, so wie man es von uns erwartet hat", erklärte der Minister abschließend. (Schluss) bxf

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