SPÖ-Parteitag: Bures: "SPÖ ist bestens vorbereitet, um wieder Verantwortung in Österreich zu übernehmen"

Standing Ovations für Alfred Gusenbauer

Wien (SK) "Die SPÖ ist eine moderne Partei, eine
siegeswillige Partei, mit dem besten Spitzenkandidaten, mit dem besten Team und dem besten Programm. Wir sind die Partei, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt, und wir sind die Partei, die am 24. November gewinnen will", mit diesen Worten eröffnete SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures am Sonntag den 37. Ordentlichen Bundespartei der SPÖ im Austria Center Vienna. Moderator Alfons Haider begrüßte die 650 Delegierten und die etwa 1.200 Gäste, darunter die Altbundeskanzler Fred Sinowatz und Franz Vranitzky, Ex-Frauenministerin Johanna Dohnal, Ex-Finanzminister Hannes Androsch sowie die Künstler Harald Krassnitzer, Werner Schneyder, Erwin Steinhauer, Heinz Marecek und Karl Heinz Hackl. Für SPÖ-Vorsitzenden Alfred Gusenbauer, der gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Eva Steiner, dem Wiener SPÖ-Vorsitzenden, Bürgermeister Michael Häupl und dessen Gattin Helga zu den Klängen von Patti Smiths "People have the power" einzog, gab es minutenlange Standing Ovations.

Bures erklärte, dass die SPÖ zum ersten Mal einen für alle Interessierten öffentlichen Ordentlichen Bundesparteitag abhalte, "denn die SPÖ ist eine moderne, eine offene Partei". Stellvertretend für die vielen Delegierten und Gäste aus dem In- und Ausland begrüßte die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Ex-Frauenministerin Johanna Dohnal, "der es die SPÖ verdankt, dass sie die glaubwürdigste Partei für die Frauenpolitik ist" und Alt-Bundeskanzler Fred Sinowatz, "der die SPÖ in einer schwierigen Phase - nach dem Verlust der absoluten Mehrheit - geführt hat und der sich für eine zukunftsorientierte Chancen- und Bildungspolitik eingesetzt hat - wie sie heute wieder wichtig ist". Alt-Bundeskanzler Franz Vranitzky begrüßte Bures mit den Worten: "Er hat viel für Österreich getan. Er hat dafür gesorgt, dass Österreich ein gleichwertiger Partner in Europa geworden ist, und er hat als erster erkannt, dass mit dieser FPÖ kein Staat zu machen ist".

"In 28 Tagen haben die Österreicherinnen und Österreicher die Wahl; die Wahl zwischen einer Politik der gebrochenen Versprechen, der unfairen Belastungen sowie des schwarz-blauen Chaos und einer verantwortungsvollen Politik mit fairen Chancen für alle, die wieder die Lebensinteressen der Menschen in den Mittelpunkt stellt", so Bures. Die SPÖ habe die letzten drei Jahre für eine inhaltliche Erneuerung genützt und könne ein Programm, das den Namen "Faire Chancen für alle" verdiene und 26 Projekte für Österreichs Zukunft beinhalte, vorlegen.

Der Spitzenkandidat und die weiteren Kandidatinnen und Kandidaten würden ein "starkes Signal" senden, "dass die SPÖ eine moderne und offene Partei ist, und wir gut vorbereitet sind, wieder Verantwortung in Österreich zu übernehmen. Bures zeigte sich über die KandidatInnenliste "sehr stolz", auch deswegen, weil sich vom ersten bis zum letzten Platz das Reißverschlussprinzip durchziehe. "Die SPÖ ist für Frauen und Männer in gleichen Teilen offen", so Bures, die betonte, dass bei diesem Parteitag ein klares Signal gesendet werde, "dass wir mit Alfred Gusenbauer für ein demokratisches, weltoffenes, soziales Österreich, in dem wieder der Mensch im Mittelpunkt steht, kämpfen".

Haider: "Ich wollte einfach nicht mehr feig sein!"

Alfons Haider, Moderator des SPÖ-Parteitages, erklärte bei der Begrüßung, dass dieser Parteitag kein "Showact" sei, "dazu geht es um eine viel zu ernste Entscheidung, denn die Zukunft dieses Landes steht auf dem Spiel". Besonders freue er, Haider, sich, dass so viele Künstler zum Parteitag gekommen seien. Bezugnehmend auf die Debatte um kritische Aussagen von Künstlern und zu Andrè Heller, der gemeint hatte, dass Mut in der Öffentlichkeit oft als Aggression gewertet werde, sagte Haider: "Ich sage, es ist die Angst vor der Feigheit. Und ich wollte einfach nicht mehr feig sein." (Schluss) cs

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