"profil": Scheidungsstudie enttäuscht FP-Minister Haupt

Geschiedene Männer doch nicht benachteiligt

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, ist man im Sozialministerium mit den Ergebnissen einer bis dato unveröffentlichten Studie unzufrieden. Die Männerabteilung von FP-Minister Herbert Haupt ließ die "neue Risikogruppe männliche Scheidungsopfer" erforschen. Untersucht wurde, wie sich Unterhaltungszahlungen auf die Arbeitsfähigkeit und Arbeitswilligkeit geschiedener Männer auswirkt.

Aus der Studie geht nun hervor, dass Männer nicht generell benachteiligt sind. Armutsgefährdet sind vor allem Geschiedene, deren Gehalt schon vorher kaum für eine Familie reichte. In diesem Fällen hat eine Trennung gravierende Folgen - allerdings für beide Geschlechter. "profil" zufolge liegt die Studie seit Ende August in einer Schublade. Die Studienautoren, die aus vertraglichen Gründen zu dem Thema schweigen, warten bis heute auf das ausständige Honorar.

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