Spindelegger: Petritsch hat in Außenpolitik einiges versäumt

"Absurd", wenn gerade SPÖ-Kandidat solche Töne von sich gibt -SPÖ stand in der Außenpolitik immer auf der falschen Seite

Wien, 26. Oktober 2002 (ÖVP-PD) "Offenbar hat Wolfgang Petritsch in der österreichischen Außenpolitik in den letzten Jahren einiges versäumt", sagte heute, Samstag, der außenpolitische Sprecher der ÖVP Abg.z.NR Dr. Michael Spindelegger zur Aussage des SPÖ-Kandidaten, er würde bei einem SPÖ-Erfolg "endlich die Bedingungen für eine erfolgreiche österreichische Außenpolitik schaffen." "Damit setzt Petritsch seine Wandlung vom Diplomaten zum Parteisoldaten konsequent fort", so Spindelegger. ****

Der nunmehrige SPÖ-Parteipolitiker sei damit aber nicht sehr glaubwürdig."Denn wenn eine Partei in der Außenpolitik in den letzten Jahren fast überhaupt nichts zu Stande gebracht hat, dann ist das die SPÖ. Es ist schon absurd, wenn Wolfgang Petritsch solche Töne von sich gibt, also der Kandidat einer Partei, die gegen den EU-Beitritt war, die die kommunistischen Regime in Mittel- und Ost-Europa bis zuletzt unterstützt hat und die gegen das Selbstbestimmungsrecht der Völker im ehemaligen Jugoslawien aufgetreten ist," sagte Spindelegger.

Noch absurder sei es, "dass er das gerade gegenüber der Europa-Partei ÖVP tut, die bei all diesen Fällen - im Unterschied zu den Sozialisten - von Beginn an auf der richtigen Seite gestanden ist, die Demokratisierungsprozesse bei unseren Nachbarn aktiv unterstützt und wirklich Außenpolitik gemacht hat", so Spindelegger, für den es daher auch überhaupt keine Frage ist, "wer in Hinkunft österreichische Außenpolitik machen soll."

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