Schüssel: Figl wäre stolz auf Österreich!

Österreich steht im internationalen Vergleich hervorragend da -besteht auch sozialen Gerechtigkeitstest hervorragend

Wien, 26. Oktober 2002 (ÖVP-PD) "Gelegentlich frage ich mich, was Männer wie Figl heute empfinden und sagen würden, könnten sie erleben, was aus ihrem Aufbauwerk, aus Österreich geworden ist. Ich bin überzeugt, sie wären beeindruckt davon, wie ihre Söhne und Töchter, ihre Enkel und Enkelinnen, dieses, ihr Österreich, entwickelt, verändert, verbessert haben", sagte Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel im Rahmen seiner Erklärung beim Sonderministerrat anlässlich des Nationalfeiertages unter Hinweis auf den 100. Geburtstages des großen Österreichers Leopold Figl, "der unser Land durch die schwersten Monate und Jahre nach dem Krieg geführt" und Freiheit und Unabhängigkeit für Österreich zurückgewonnen habe. ****

Für ihn als Bundeskanzler sei es "besonders erfreulich, dass Österreich in vielen Bereichen im internationalen Vergleich heute hervorragend da steht und sich in den letzten Jahren noch weiter verbessert hat". Der Bundeskanzler verwies darauf, dass Österreich nun erstmals "Sicherheits-Weltmeister" sei. Klar sei auch:
"Österreich bleibt das Land mit der besten Lebensqualität". Das bestätige der World Competitiveness Report 2002, und man dürfe "niemanden zurücklassen, dem es schlecht geht".

"Auch im Gesundheitswesen ist Österreich Weltspitze". Das gelte sowohl hinsichtlich der Betreuungsdichte durch Ärzte und medizinisches Fachpersonal als auch in Bezug auf die Gesundheits-Infrastruktur. Ebenso bestätige der Vergleich des IMD 2002, "dass Österreich auch in der Umweltqualität die Nummer Eins ist".

Auch in anderen Bereichen stehe Österreich hervorragend da. So liege unser Land etwa an der Spitze, wenn es um die "soziale Ausgewogenheit", also die Ausgewogenheit zwischen "Reich" und "Arm" gehe. Gerechtigkeit sei ein schwer quantifizierbarer Begriff, aber im Bereich der Einkommensgerechtigkeit sei er fassbar, "und Österreich besteht diesen sozialen 'Gerechtigkeitstest' hervorragend", betonte der Bundeskanzler.

Österreich habe auch eines der besten Bildungssysteme der Welt. Jeder siebente Euro werde für Bildung ausgegeben und damit direkt in die Zukunft des Landes investiert. In Österreich gebe es zum Beispiel "das höchste Betreuungsverhältnis im Bereich der Volks- und Hauptschulen" und die heuer publizierte Pisa-Studie zeige, dass das Geld für die Bildung "dank des Einsatzes der österreichischen Lehrerinnen und Lehrer eine gute Investition ist".

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