Morak: Würdigungspreis für Musik 2002 an Augustinus Franz Kropfreiter

(Wien/Linz) OTS - "Ich bin überzeugt, dass dieser Wettbewerb ein Sprungbrett für die Teilnehmer darstellt und somit Start einer künstlerischen Karriere ist. Dank der vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten auf allen Ebenen gibt es hoffnungsvolle Musikerinnen und Musiker mit besten Chancen auf eine erfolgreiche professionelle Musikerlaufbahn. Dies gilt vor allem in Oberösterreich, da hier das Musikschulwesen in seiner qualitätsvollen Quantität nach wie vor Vorbildcharakter für ganz Österreich hat", so Kunststaatssekretär Franz Morak heute, Samstag, anlässlich des Galakonzerts und der anschließenden Preisverleihung des Jugend-Musikwettbewerbs GRADUS AD PARNASSUM im Brucknerhaus in Linz gemeinsam mit Landeshauptmann Josef Pühringer.

Im Rahmen des Galakonzerts gab Morak auch den Preisträger des Würdigungspreises für Musik 2002 bekannt. Der bekannte Kirchenmusiker im Stift St. Florian, Prof. Augustinus Franz Kropfreiter, seit 1960 Stiftsorganist in St. Florian und seit 1966 Leiter der Sängerknaben von St. Florian, erhält den mit 11.000 Euro dotierten Würdigungspreis. "Weltweit bekannt wurde er als hervorragender Organist und einfallsreicher Komponist, der es verstanden hat, ausgehend von der Hindemith´schen Polyphonie und dem Kolorit wie bei Frank Martin einen eigenständigen Kompositionsstil zu entwickeln, der von Polytonalität und musikalischem Farbenreichtum geprägt ist", so der Staatssekretär in seiner Rede.

Morak betonte in diesem Zusammenhang, dass für den Bund die Förderung im Bereich Musik ein zentraler Wirkungsbereich sei. Allerdings gehe es nicht nur um die großen Festivals, auch diverse kleinere Initiativen, die oft auch spartenübergreifend agieren, werden gezielt gefördert betonte Morak. Darüberhinaus wurden insbesondere direkte Förderungen und Preise für Personen, die aktiv musizieren oder komponieren, eingerichtet und in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht, so Morak, der u.a. den Förderungspreis für Musik, den Hans Koller-Preis für besondere Leistungen im Jazzbereich oder den Bischof Slatkonia-Preis für zeitgenössische Kirchenmusik oder auch die verschiedenen Stipendien erwähnte. "All das stellt meines Erachtens ein Paket dar, das den Musikerinnen und Musikern zahlreiche Möglichkeiten bietet, ihr Können zu vertiefen und sich künstlerisch weiter zu entwickeln" so Morak abschließend.

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