Schüssel: Tiefstes Mitgefühl mit Angehörigen und russischem Volk

Österreichische Geisel wohlauf - Rahmenbedingungen für sicheres Österreich schaffen - Österreich erstmals Sicherheits-Weltmeister

Wien, 26. Oktober 2002 (ÖVP-PD) "Ich möchte allen, die tagelang um ihre Angehörigen und Freunde zittern mussten oder nun ihren Verlust betrauern, mein tiefstes Mitgefühl aussprechen, auch dem gesamten russischen Volk und seiner Führung, Präsident Putin. Österreich steht an ihrer Seite und fühlt mit ihnen", sagte Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel im Rahmen seiner Erklärung beim Sonderministerrat anlässlich des Nationalfeiertages zur Geiselnahme in Moskau, bei der man noch nicht genau wisse, "wie viele Todesopfer zu beklagen sind". Er habe heute vor dem Sonderministerrat vom österreichischen Botschafter Cede mit Erleichterung erfahren, "dass die österreichische Geisel frei, gesund, und wohlauf ist. Herzlichen Dank all jenen, die sich unermüdlich dafür eingesetzt haben". Dieses und andere Beispiele zeigten: "Sicherheit ist ein höchst sensibles Gut", so Schüssel. ****

"Kein Politiker kann hundertprozentige Sicherheit garantieren, aber wir können die Rahmenbedingungen für ein sicheres Österreich schaffen und wir müssen Bedrohungen ernst nehmen und hartnäckig und nachdrücklich daran arbeiten, um solche Bedrohungen verhindern zu können", so Schüssel, für den klar ist: "Manchmal sind Investitionen in unsere Sicherheit notwendig, um solche Bedrohungen erst gar nicht Realität werden zu lassen". Der Bundeskanzler verwies beispielhaft auf die schrecklichen Ereignisse in Helsinki, Bali und Washington.

"Die Österreicherinnen und Österreicher fühlen sich subjektiv sehr sicher". Bei einer Befragung hätten rund 86 Prozent der Befragten angegeben, "sich sehr oder ziemlich sicher zu fühlen". Dieses subjektive Empfinden werde durch neueste Untersuchungen untermauert: "Österreich ist erstmals der Sicherheits-Weltmeister", verwies der Bundeskanzler auf das Competitiveness Yearbook des Schweizer IMD. "Diesen Status auch weiterhin zu erhalten, ist nur mit ernsthafter, konsequenter und zukunftsgerichteter Arbeit möglich", so Schüssel.

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