SCHWEITZER: SPÖ-Parteitag: SPÖ-Frauenpolitik ohne Zukunftschancen

Frauenminister Haupt mit neuen Impulsen für die Frauen

Wien, 2002-10-26 (fpd) - "Die SPÖ-Frauenpolitik in den letzten Jahrzehnten war erfolglos und hat deshalb der Sache der Frauen mehr geschadet als genützt", erklärte heute FPÖ-Klubobmann Mag. Karl Schweitzer im Vorfeld des morgen stattfindenden SPÖ-Parteitags. Viele Hoffnungen hätten sich an die sozialistischen Frauenministerinnen geknüpft, alle seien enttäuscht worden. ****

Minister Haupt habe in zwei Jahren für die Interessen der Frauen mehr zusammengebracht als alle seine Vorgängerinnen zusammen, angefangen von Dohnal bis hin zu Prammer. Für die FPÖ sei Frauenpolitik ein ganzheitlicher Gestaltungsauftrag. Die SPÖ und ihr grüner Appendix hätten hingegen die Frauen enttäuscht. "Mit den völlig überholten Denkmustern der Vergangenheit kann man weder die Gegenwart und schon gar nicht die Zukunft meistern", unterstrich Schweitzer.

Haupt hingegen habe den ideologischen Mief aus der Frauenpolitik verbannt. "Der Erfolg ließ nicht auf sich warten: eine frauenfreundlichere Atmosphäre im Land, mehr Arbeitsplätze durch die Wirtschaft, die sich besser auf die Anliegen der Frauen einstellt." Frauen könnten endlich die Lebensplanung auf ihre persönlichen Bedürfnisse abstimmen. Die Basis dafür lege das Kindergeld, ein familienpolitischer Meilenstein, um die uns ganz Europa beneide, so Schweitzer.

Das rotgrüne Frauenbild hingegen habe einen familienfeindlichen Charakter, Kinder würden als ausgesprochen lästig empfunden. "Wir hingegen sind vom Wert der Kinder überzeugt. Für uns sind sie keine Störenfriede, sondern eine Bereicherung und für die Gesellschaft lebensnotwendig. Ohne Kinder gibt es keinen Generationenvertrag, keine Sicherung der Pensionen", betonte Schweitzer.

Im Übrigen habe Haupt in den zwei Jahren seiner Tätigkeit 3 neue regionale Gleichbehandlungsanwaltschaften eingerichtet, ebenso eine Abteilung für Frauengesundheit im Sozialressort, eine hauptamtlich tätige Vorsitzende der Gleichbehandlungskommission bestellt, einen eigenen frauenpolitischen Beirat ins Leben gerufen, usw. Dazu gebe es um 44,4 Prozent mehr Förderungen als in den Jahren unter Prammer, betonte Schweitzer. (Schluß)

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