Amon: ÖVP investiert massiv in Bildungssystem

ÖH-Vorsitzende sollten sich auf der Universität umhören anstatt Wahlkampf zu betreiben

Wien, 24. Oktober 2002 (ÖVP-PD) Als "schlicht und einfach unrichtig" bezeichnete heute, Donnerstag, ÖVP Bildungssprecher Abg. z. NR Werner Amon die Aussagen seiner Kollegen von SPÖ und Grünen. "In den letzten beiden Jahren wurde ganz massiv in unser Bildungssystem investiert", so Amon. Beispielsweise seien mit Beginn dieses Schuljahres zusätzliche 7.800 Werteinheiten zur Verfügung gestellt worden, was rund 400 zusätzliche Lehrer für rund 250.000 zusätzliche Unterrichtsstunden bedeute. ****

"Wir haben ein ausgezeichnetes Bildungssystem. Auch die Opposition sollte das endlich einmal zu Kenntnis nehmen", forderte Amon. Dieter Antoni stelle er überdies gerne eine Argumentekarte der SPÖ zum Nationalratswahlkampf 2002 zur Verfügung, in der sich die SPÖ für eine "gemeinsame begabungsfördernde Schule bis zum Ende der Schulpflicht" ausspricht, und verweise ihn an einen seiner Kollegen, SLÖ-Vorsitzenden Reinhard Dumser, der sich erst am 17. Oktober dieses Jahres für die "beste Lösung Gesamtschule" stark gemacht habe.

Gegenüber Dieter Brosz meinte Amon, dass "Österreich im internationalen Vergleich nicht nur gegenüber Deutschland gut da steht", sondern im naturwissenschaftlichen Bereich seit der Timms-Studie von 1995 auch Schweden überholt habe. "Daran hat unser gutes, differenziertes Schulsystem einen wesentlichen Anteil", so Amon.

Zur Kritik der beiden ÖH-Vorsitzenden Andrea Mautz und Anita Weinberger sagte Amon: "Die beiden Damen haben wohl Angst, dass sie bei den nächsten ÖH-Wahlen die Rechnung für ihr parteipolitisches Agieren an der Universität präsentiert bekommen." Denn nicht die ÖVP betreibe Realitätsverweigerung, die ÖH-Führung wolle sich wohl nicht damit abfinden, dass die meisten Studierenden die Studienbeiträge längst akzeptiert hätten. "Aber offenbar verbringt SP-Nationalratskandidatin Andrea Mautz jetzt mehr Zeit mit Wahlkampfführung im Container, als sich an der Universität um die Anliegen der Studierenden zu kümmern", schloss Amon.

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