Reichhold zu Fischer: SPÖ propagiert eine EU-Erweiterung ohne Rücksicht auf Verluste

FPÖ ist nicht gegen die EU, sondern für Österreich - Erweiterung muß österreichverträglich sein

Wien, 2002-10-24 (fpd) - "Die SPÖ propagiert einmal mehr eine EU-Erweiterung ohne Rücksicht auf Verluste", erklärte FPÖ-Bundesparteiobmann BM Mathias Reichhold zur heutigen Pressekonferenz des Nationalratspräsidenten und stellvertretenden SPÖ-Vorsitzenden Fischer. ****

Reichhold erinnerte an die von der SPÖ im vorgestrigen Hauptausschuß eingebrachten Anträge und an die dort getätigte Aussage Caspar Einems, daß die Erweiterung "etwas kosten müsse". "Die Pläne der SPÖ brächten Österreich eine Mehrbelastung von 365 Millionen Euro bzw. über 5 Milliarden Schilling", betonte der freiheitliche Bundesparteiobmann. "Dafür ist die FPÖ nicht zu haben." Zudem sei zu fragen, wie diese Forderungen mit Fischers heutiger Aussage, daß europäische Interessen auch österreichische Interessen seien und umgekehrt, zu vereinbaren seien. "Eine Mehrbelastung kann ja wohl kaum im Interesse unseres Landes sein", meinte Reichhold. Mit Leerformeln, wie sie Fischer von sich gebe, werde man kaum zum Nutzen Österreichs tätig sein können.

In diesem Zusammenhang betonte der freiheitliche Bundesparteiobmann erneut, daß die FPÖ nicht gegen die EU sei, sondern für Österreich. "Die Erweiterung muß österreichverträglich sein", so Reichhold. "Das hat für uns Freiheitliche oberste Priorität." (Schluß)

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