SPÖ-Troch weist Vorwürfe von VP-Fuchs im Zusammenhang mit neuer Hausbetreuungsgesellschaft der Stadt zurück

Private Reinigungsfirmen können Hausbesorger nicht voll ersetzen - Modernes Hausbetreuuerrecht weiterhin Ziel der Wiener SPÖ

Wien (SPW-K) - Jetzt hat es ÖVP-Gemeinderat Fuchs selbst bestätigt - Hauptzielrichtung der ÖVP-Politik ist es, unter dem Deckmantel angeblicher Privilegien-Beseitigung, Rechte von ArbeitnehmerInnen so weit wie möglich einzuschränken", erklärte Donnerstag SPÖ-Gemeinderat Dr. Harald Troch, in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien zu den Ausführungen des ÖVP-Politikers zum Thema Hausbesorger. Die von Fuchs aufgestellte Behauptung, mit der Einrichtung der Hausbetreuungsgesellschaft durch die Stadt Wien werde das Kleingewerbe geschädigt, sei an den Haaren herbeigezogen. Die neue Gesellschaft werde bei gleichem Leistungslevel für die Mieter weitaus kostengünstiger Arbeiten erledigen als private Reinigungsunternehmen, die oftmals über gar kein geeignetes Personal verfügten, um den vielfältigen und speziellen Aufgaben von Hausbesorgern gerecht zu werden, stellte Troch fest. ****

Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen wies der SPÖ-Mandatar zudem darauf hin, dass die FPÖVP-Regierung das Hausbesorgergesetz aus ideologischen Gründen aufgehoben habe und deshalb neue Wege von der SPÖ gesucht worden wären, die den Interessen der Mieter nach einer guten Betreuung des Hauses gerecht würden. In vielen Häusern, in denen es keine Hausbesorger mehr gäbe, wünschten sich die Mieter diese überwiegend beste bewährte Einrichtung zurück. Ziel der SPÖ sei jedenfalls weiterhin die Schaffung eines neuen, modernen Hausbetreuerrechts. Sämtliche diesbezüglichen Vorstöße seien aber von der FPÖVP-Koalition stur abgelehnt worden. "ÖVP-Gemeinderat Fuchs hat jetzt unmissverständlich ausgesprochen, weshalb - weil ihr die Hausbesorgerrechte ein Dorn im Auge ihrer blindwütigen Bestrebungen, alles zu privatisieren, seien. "Für diese, gleichermaßen gegen die Interessen von Mietern und ArbeitnehmerInnen gerichtete Politik, ist die SPÖ jedenfalls nicht zu haben", schloss Troch. (Schluss)

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