Stadtschulratspräsidentin Mag. Brandsteidl am Servicetelefon der SPÖ-Wien: "AnruferInnen beklagen unzureichende bzw. fehlende Computer- und Internetausstattung an den Bundes-AHS!"

Wechsel von einer Wiener Volksschule in eine Bundes-AHS bedeutet immer auch einen immensen Know-How-Verlust

Wien (SPW-K) - Die meisten Fragen der AnruferInnen am
Servicetelefon der SPÖ-Wien bezogen sich auf die Ausstattung der Schulen in Wien. Hierbei kritisierten viele Eltern den oft als dramatisch erlebten Verlust an Qualität bei der Schulinfrastruktur zum Beispiel bei der. Computerausstattung beim Wechsel der SchülerInnen etwa von einer Wiener Volkschule in eine Bundes-AHS, sagte heute die Amtsführende Präsidentin des Stadtschulrates, Mag. Dr. Susanne Brandsteidl gegenüber dem Pressedienst der SPÖ-Wien.****

"Ich kann die Beschwerden der Eltern sehr gut verstehen. So ist es zum Beispiel Standard, dass Dank eines immensen Investitionsprogramms heute in jeder Wiener Volksschulklasse zwei Computer stehen und ausreichend Internetanschlüsse vorhanden sind. Wenn diese Kinder jedoch dann in ein Gymnasium des Bundes wechseln, ist es damit vorbei." betonte Brandsteidl.

Tatsache sei, so Brandsteidl weiter, dass in den Schulen des Bundes häufig Computer fehlen und auch ausreichend Internetanschlüsse. "Der Grund für diese Diskrepanz ist die traurige Tatsache, dass- anders als in Wien - sich der Bund bislang einer flächendeckenden vergleichbaren Investition in Computerausstattung und Internet verweigert." so die Amtsführende Präsidentin des Stadtschulrates.

Brandsteidl weiter: " Anstatt, dass die durch die Wiener Volksschulen in Sachen Neue Technologien ausgezeichnet vorgeschulten Kinder ihre Qualifikationen stetig verbessern können, droht ihnen nach dem Wechsel von einer Wiener Volksschule in eine Bundes-AHS ein 'Einbruch' und Know-How-Verlust. Meine Forderung ist daher ganz klar:
Auch für die Bundesschulen reichen Lippenbekenntnisse schon lange nicht mehr. Nicht Worte, sondern Taten sind gefragt. Was wir brauchen, ist eine mutige und umfassende Investitionsoffensive in die Infrastruktur der Bundesschulen. Das sind wir den Schülern und Lehrern als Betroffene und auch den Eltern einfach schuldig, die sich eine optimale Ausbildung für ihre Kinder wünschen,."

Eine Reihe von AnruferInnen trat unter anderem auch mit der Sorge an Brandsteidl, dass es Gerüchte gebe, dass seitens der Bundesregierung angedacht sei, das Schulgeld wieder einzuführen. Auch ich kenne leider diese Gerüchte. Mein Standpunkt ist der, dass wir wachsam bleiben müssen. Denn wer hätte sich vor drei Jahren noch gedacht, dass es jemals wieder Studiengebühren in Österreich geben würde - nun sind sie da. Wir sollten deshalb solche Gerüchte ernst nehmen und gerade jetzt ganz klar und unmissverständlich für das Recht auf eine kostenfreie Bildung und Ausbildung eintreten - und das gilt sowohl für die Schulen als auch für die Universitäten." unterstrich Brandsteidl abschließend. (Schluss)

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