Stummvoll: ÖGB will zurück zu gescheiterter Verstaatlichen-Politik

ÖVP für Privatisierungskurs - Sollen Steuerzahler ÖIAG-Schulden zahlen? - VP-Finanzsprecher für Kern österreichischer Aktionäre

Wien, 24. Oktober 2002 (ÖVP-PK) "Offenbar will der ÖGB zurück zur alten Verstaatlichten-Politik, die Österreich ein wirtschaftliches Desaster mit enormen Schulden und zig-tausenden Arbeitslosen gebracht hat", sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Finanzsprecher Abg.z.NR Dr. Günter Stummvoll zu Aussagen von ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch, der sich gegen einen Ausverkauf der ÖIAG ausgesprochen hatte. "Und wenn der ÖGB-Präsident den mit der Privatisierung erreichten Schuldenabbau kritisiert, kann ich nur fragen: Will Verzetnitsch, dass die Steuerzahler die ÖIAG-Schulden bezahlen müssen?" ****

Es sei bezeichnend, dass der ÖGB noch immer glaube, dass mit staatlichem Eigentum an Betrieben die Wirtschaft belebt und der Wohlstand gesichert werden könne. "In der Praxis war genau das Gegenteil der Fall, und das haben die Österreicherinnen und Österreicher auch nicht vergessen", so Stummvoll.

Die Volkspartei werde daher ihren klaren Privatisierungskurs weiter gehen, "mit dem der Schuldenstand der ÖIAG von mehr als 6,5 Mrd. Euro auf unter ein Drittel reduziert werden konnte". Wem es wirklich um Wirtschaft, Arbeit und Wohlstand gehe "und nicht um sozialistische Pfründe", der brauche den Staat nicht als Kernaktionär. "Viel sinnvoller ist ein Kern österreichischer Aktionäre, der sicherstellt, dass die Hauptquartiere von wichtigen Unternehmen in Österreich bleiben", schloss Stummvoll.

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