"Gemeinsam mit Sicherheit" am Nationalfeiertag

Synergie von Bundesheer, Feuerwehr, Polizei und Helfern Wiens

Wien (OTS) - "Gemeinsam mit Sicherheit, Führungserfahren -Einsatzbereit" ist das Motto der diesjährigen Großveranstaltung des Österreichischen Bundesheeres vom 25. bis 27. Oktober auf dem Wiener Heldenplatz anlässlich des Nationalfeiertags 2002 am 26. Oktober. In einer gemeinsamen Pressekonferenz am Donnerstag stellten der Wiener Militärkommandant, Divisionär Karl Semlitsch, Wiens Branddirektor DI Dr. Friedrich Perner, der Geschäftsführer der "Helfer Wiens", Sepp Konecny, und für die Bundespolizeidirektion Wien, Mag. Walter Hladik, das Programm rund um den Nationalfeiertag vor, gemeinsames Ziel dabei: Effizienz, Einsatzbereitschaft und Zusammenwirken für die Bevölkerung zu dokumentieren.

Dazu Divisionär Semlitsch einleitend: "Die Grundbotschaft des Nationalfeiertags ist Gemeinsam mit Sicherheit, mit allen Helfern Wiens. Wir üben weiter die - bereits bewährte - Zusammenarbeit, und wir haben aus allen Bundesländern Soldaten eingeladen, um so eine österreichweite Solidarität zu bekunden. Aus dem EU-Bereich haben uns dreizehn Nationen zugesagt, mit Repräsentanten vertreten zu sein". Was das Motte des Bundesheeres "Schutz und Hilfe - unser Heer" betrifft, hat ja gerade das heurige Jahr dessen Berechtigung eindrucksvoll vor Augen geführt, sind doch neben den vielen Helfern von den Blaulichtorganisationen rund 11.000 Mann des Bundesheeres im Hochwassereinsatz gestanden. Auch die Neuerwerbung bei den Fluggeräten - es landete ein Sikorsky "Black Hawk" -Mehrzweckhubschrauber, der nun bis zum Ende der Veranstaltung zu Füßen des Prinzen Eugen zu besichtigen sein wird - ist vom Gedanken der Hilfe und der Rettungseinsätze getragen. Das Programm des Nationalfeiertags beginnt am 26. Oktober um 8 Uhr mit einer Festmesse für den Frieden vor der Krypta, mit anschließender Kranzniederlegung durch Bundespräsident Dr. Thomas Klestil und die Bundesregierung; um 11 Uhr werden dann 1.000 Soldaten angelobt. Offizielles Ende ist am Sonntag, dem 27. Oktober, um 15 Uhr.

Der Kommandant der ältesten Berufsfeuerwehr der Welt, Branddirektor Perner, verwies auf die Teilnahme der Wiener Feuerwehr, auch im Rahmen der "Helfer Wiens", denn: "Das Zusammenspiel der Einsatzkräfte ist für Bevölkerung wichtig, wie funktioniert das alles durch das gemeinsame Tätigwerden. Es kann immer wieder etwas verbessert werden, wir wollen zeigen, wie gut wir zusammenarbeiten, aber auch, dass wir über die bestmöglichen Geräte verfügen und sie zu nutzen wissen". Für die Bundespolizei wies Mag. Hladik (in Vertretung von Polizeipräsident Stiedl) darauf hin, dass "Sicherheit und Hilfe" im Dienst der Wienerinnen und Wiener oberstes Gebot seien, es gelte immer wieder, das subjektive Sicherheitsgefühl der Menschen zu stärken.

Breiten Raum nehmen naturgemäß die "Helfer Wiens - "Selbstschutz - Zivilschutz" ein, in denen sich 28 berufliche und freiwillige Hilfs- und Einsatzorganisationen zusammengefunden haben, die den sogenannten K-Kreis bilden. Krisenmanagement (es gibt dafür auch einen eigenen Bereich "Krisenmanagement und Sofortmaßnahmen" in der Magistratsdirektion) hatte und hat immer einen besonderen Stellenwert in der Wiener Stadtverwaltung, es gehört im weitesten Sinn zur Daseinsvorsorge für die Bürger. Dazu unterstreicht Sepp Konecny:
"Beim Thema Sicherheit geht es um mehr - um gemeinsame Präventivgedanken. Die Helfer Wiens geben Tag und Nacht ihr Bestes, aber auch der Private sollte sich Gedanken machen: was kann man selbst tun, bevor organisierte Hilfe kommt? Dazu leisten wir laufend Schulungs- und Motivationsarbeit, befassen uns ständig mit Verbesserungsgmöglichkeiten". (Schluss) pz

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