Schweitzer zu Familienhospizkarenz: Häupl soll einfach zurücktreten

Unglaublicher Skandal im "roten Wien"

Wien, 24.10.2002(fpd) - FPÖ-Klubobmann Mag. Karl Schweitzer bezeichnete es heute als unerträglichen Skandal, daß Wien als einziges Bundesland bisher das Dienstrecht für seine Bediensteten nicht auf die Familienhospizkarenz abgestimmt habe, wodurch Gemeinde-bzw. Landesbedienstete von Wien die Familienhospizkarenz noch immer nicht in Anspruch nehmen könnten. Das einzige, was Häupl noch zu nehmen berechtigt sei, sei sein Hut, so Schweitzer. ****

"Einmal mehr sieht man klar und deutlich, daß es den Genossinnen und Genossen nicht um inhaltliche und sachliche Arbeit, sondern lediglich um Ideologie und Propaganda geht. Anders kann man diesen ungeheuerlichen Skandal nicht einordnen", zeigte sich Schweitzer empört. "Da schafft die Bundesregierung unter Federführung von Sozialminister Haupt die Möglichkeit, sterbende und schwerstkranke Angehörige durch Familienmitglieder in ihren letzten Stunden zu begleiten, und der saturierte Herr Bürgermeister und seine Gesinnungsfreunde betreiben Boykott und Ignoranz auf dem Rücken ihrer Angestellten", so Schweitzer weiter.

Die einzige Konsequenz, die Häupl nun offen stünde, sei sein Rücktritt. Außer einen Großteil der ohnehin überhöhten Gebühren in Wien nochmals anzuheben und damit der Wiener Bevölkerung die Gebührenschraube anzuziehen und für seine Partei einen intellektuellen Müllcontainer aufstellen zu lassen, habe der Herr Bürgermeister nichts Nennenswertes hervorgebracht. Der rote Luftballon, gefüllt mit sozialistischer heißer Luft, sei in Anbetracht der skandalösen Umstände rund um die Familienhospizkarenz nun endgültig geplatzt, schloß Schweitzer. (Schluß)

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