Blecha: 0,15 Prozent Pensionsanpassung wäre "Verhöhnung" aller Pensionisten

Erst neugewähltes Parlament wird Pensionsanpassung für 2003 beschließen

Wien (SK) Mit allem Nachdruck und Entschiedenheit wandte sich heute der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs, Karl Blecha, gegen die im Vorfeld der Veröffentlichung kolportierten "lächerlichen" 0,5 Prozent Pensionsanpassungsfaktor für 2003 durch die Pensionskommission. Blecha: "Eine Verhöhnung aller Pensionisten!". "Die Versuche der Regierung, durch Einmahlzahlungen die Differenz zwischen den beleidigenden 0,5 Prozent Anpassung und der errechneten Teuerungsrate von 2,0 bis 2,1 Prozent auszugleichen, sind nur als 'Akontozahlung' zu werten. Es gibt kein Budget für 2003 und daher auch keine Bedeckung für derartige Ausgaben", sagte Blecha. ****

Der Pensionistenverband als die größte Seniorenvertretung Österreichs hat im September allen vier Parteien ein 15 Punkte umfassendes Sofortmaßnahmen-Programm übermittelt und sie aufgefordert, dazu Stellung zu nehmen. Die Reaktionen der Parteien liegen vor, berichtet Blecha: "Die SPÖ hat klar und eindeutig ihre uneingeschränkte Zustimmung zu den berechtigten Anliegen der Senioren gegeben. Aber auch ÖVP und Grüne sind für die Änderung des unhaltbaren Zustandes, dass eine Kommission, basierend auf eine völlig unverständliche Nettoanpassungsformel ohne Verhandlung den Anpassungsfaktor diktiert."

"Damit ist klar, dass bei entsprechendem Wahlausgang das neue Parlament eine neue Anpassung der Pensionen für 2003 beschließen wird", so Blecha am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. (Schluss) wf/mm

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